Malware: BSI warnt vor diesen verseuchten Smartphones

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Im Web finden User immer mehr Smartphones unbekannter Hersteller. Einige davon sind jedoch mit Malware verseucht, die die Daten der Nutzer ausspähen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat daher jetzt eine Warnung für verschiedene Modelle ausgesprochen. Welche Smartphones sind betroffen? Und was können Besitzer tun, um sich zu schützen?

Welche Smartphones sind betroffen?

Das BSI fand insgesamt auf 4 Smartphones einen vorinstallierten Schadcode. Betroffen sind demnach diese Modelle:

  • Doogee BL7000 (Build-Nummer P6GFFT.DGE.HB.FHD.D3P5PA.0915.V3.03_20171018-1125)
  • M-Horse Pure 1 (Build-Nummer V3G23HB.JHM.M_HORSE.HB.HJ.PA.1118.V3.04)
  • Keecoo P11 (Build-Nummer V362HH.SHWY.HB.HJ.P3.1130.V3.02)
  • VKworld Mix Plus

Ob vom Doogee BL7000 und M-Horse Pure 1 auch andere Build-Nummern betroffen sind, ist nicht bekannt. Das BSI hat nur diese Nummern getestet. Auf dem VKworld Mix Plus hat das BSI zwar eine Schadsoftware gefunden, diese ist bei dem getesteten Handy jedoch nicht aktiv geworden. Um welche Build-Nummer es sich dabei handelte, ist nicht bekannt.

Was macht die Schadware?

Die IT-Sicherheitsfirma Sophos bezeichnet die Malware als Andr/Xgen2-CY. Diese soll kennzeichnende Daten des Geräts an den Command&Control-Server senden. Und: Die Schadware verfügt über eine Nachladefunktion. Auf diese Weise können weitere Programme wie Banking-Trojaner auf den Smartphones landen.

Können User die Schadware entfernen?

Die Modelle Doogee BL7000 und M-Horse Pure 1 können User nicht bereinigen. Die Schadsoftware ist zu tief in der Firmware verankert. Für das Keecoo P11 gibt es ein Firmware-Update, das keine Malware beinhaltet (V362HH.SHWY.HB.HJ.P3.0315.V3.04). Das BSI gab an, dass Nutzer dies über die Updatefunktion „Wireless Update“ herunterladen können. Wie vertrauenswürdig die neue Firmware ist, bleibt unklar.

BSI mit zweiter Warnung

Bereits vor 4 Monaten hatte das BSI vor einem Tablet und zwei Smartphones gewarnt, die bei Amazon zu kaufen waren. Das Tablet enthielt ebenfalls eine Schadware. Bei den Smartphones fand das BSI zwar keine Malware, warnte jedoch trotzdem vor den beiden Geräten.

Fazit

Das BSI rät Nutzern, die Smartphones nicht mehr zu verwenden und gegebenenfalls Gewährleistungsansprüche geltend zu machen. Verschiedene Handelsplattformen haben die 4 Modelle bereits aus ihrem Sortiment genommen.

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