iPhone-Hack: Apple beschuldigt Google der Panikmache

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Ende August hatten Forscher von Googles Project Zero eine Sicherheitslücke beim iPhone entdeckt. Dies soll einen Massenangriff auf das Smartphone ermöglicht haben. Apple sagt jetzt: Das stimmt so nicht. Das Unternehmen beschuldigt Google, Panik zu verbreiten. Wie sieht Apple den Angriff auf die iPhones? Und wie reagierte Google auf Apples Stellungnahme?

Was hatte Googles Project Zero herausgefunden?

Die Sicherheitsforscher von Google hatten herausgefunden: Besuchten iPhone-Nutzer bestimmte gehackte Webseiten, infizierte sich ihr Smartphone mit einer Malware. Diese nutzte eine Reihe von Sicherheitslücken in iOS. Das Schadprogramm kopierte Daten aus Chats wie WhatsApp, Telegram und iMessage und schickte diese an einen externen Server. Darüber hinaus kopierte es SMS, Fotos, die Kontaktdatenbank, Tokens wie von Google und Inhalte von Outlook, Skype und Facebook. Insgesamt sollen iPhones so über 2 Jahre lang angreifbar gewesen sein.

So schätzt Apple den Angriff ein

Apple versuchte jetzt klarzustellen: Die Sicherheitslücke habe keinen Massenangriff ermöglicht. Die Malware sei nur auf weniger als ein Dutzend Webseiten zu finden gewesen sein. Diese richteten sich allein an chinesische Uiguren. Die Tagesschau gab daher an, dass das Schadprogramm zum Beispiel chinesische Dissidenten als Ziel gehabt haben könnte.

Apple will zudem wissen, dass die iPhones nicht über 2 Jahre angreifbar waren – wie Googles Sicherheitsforscher behaupten. Stattdessen soll die Sicherheitslücke nur 2 Monate bestanden haben. Apple habe bereits an der Schließung der Lücke gearbeitet, als Google sie darauf hinwies.

Googles Einschätzung als Panikmache

Apple sieht Googles Einschätzung daher als Panikmache. Project Zero habe den Eindruck vermittelt, die Hacker hätten ganze Bevölkerungsgruppen in Echtzeit überwachen können. Das sei nicht der Fall gewesen.

Fazit

Googles Sicherheitsforscher haben bereits auf Apples Stellungnahme reagiert. Sie stufen ihre Einschätzung nach wie vor als richtig ein und bleiben daher dabei. Als Seitenhieb auf Apple ließen die Forscher wissen, dass sie sich darauf freuen, weiter mit Apple zusammenzuarbeiten, um iOS sicherer zu machen.

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