BSI-Warnung: Vorsicht vor Trojaner-Mails vermeintlicher Behörden

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Das Berliner Kammergericht, die Humboldt-Universität und Unternehmen in ganz Deutschland haben sich in den letzten Wochen Malware in Form eines Trojaners eingefangen. Besonders weit verbreitet ist dabei die gefährliche Schadware Emotet. Erst vor wenigen Tagen warnte der CERT-Bund, das Computer-Notallteam des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), vor einer neuen Angriffswelle. Jetzt hat Emotet auch verschiedene Behörden der Bundesverwaltung befallen. Das berichtet das BSI. Welche Gefahr geht davon aus?

Welche Behörden sind betroffen?

Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Behörden mit dem Trojaner infiziert sind. Dem BSI wurden jedoch mehrere Emotet-Infektionen in Behörden der Bundesverwaltung gemeldet. Diese konnten jedoch größere Schäden verhindern. Sie konnten die Infektion schnell isolieren und bereinigen, so das BSI.

Welche Gefahr geht davon aus?

Die Angreifer verschicken derzeit E-Mails mit infizierten Dateianhängen und Links im Namen der Bundesbehörden. Was die Mails besonders schwer zu erkennen macht: Die Mails knüpfen zum Teil an bereits bestehenden E-Mail-Verkehr an. Auf diese Weise wirken die Nachrichten sehr glaubwürdig.

Darauf sollten Webseitenbetreiber achten

Webseitenbetreiber, die eine verdächtige Mail mit Anhang oder Link von einer Bundesbehörde erhalten, sollten in keinem Fall den Anhang öffnen oder auf den Link klicken. Tun sie das, breitet sich auch in ihrem System der Trojaner aus. Dieser legt Systeme in der Regel für mehrere Wochen lahm und/oder verschlüsselt Dateien.

Seitenbetreiber können die Fake-Mails oftmals entlarven, wenn sie sich die Absenderadresse genau anschauen. Während der Name des Absenders leicht zu fälschen ist, trägt die E-Mail-Adresse derartiger Fake-Mails in der Regel einen kryptischen Namen. Sind sich Seitenbetreiber unsicher, sollten sie den Absender per Telefon kontaktieren und sich die Mail verifizieren lassen.

Fazit

Erst vor wenigen Tagen sprach der CERT-Bund auf Twitter davon, dass Emotet hochkarätige Opfer infiziert habe. Ob die Einrichtung damit die Infizierung der Behörden der Bundesverwaltung meinte, ist nicht bekannt.

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