Cybersecurity: Diese Gefahren sieht der TÜV Rheinland

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Smarte Geräte erhalten einen immer größeren Einfluss auf das tägliche Leben. Das bringt nicht nur Vorteile, sondern auch Gefahren mit sich. Davor warnt jetzt der TÜV Rheinland in seiner Studie „Cybersecurity Trends 2020“. Denn: Cyberkriminalität wirkt sich zunehmend auf die persönliche Sicherheit und die Stabilität der Gesellschaft aus. Welche Gefahren sieht der TÜV? Und wie kann die Gesellschaft die Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung meistern?

Diese Gefahren sieht der TÜV Rheinland

Zusammen mit Experten verschiedener Fachgebiete hat der TÜV 7 wesentliche Gefahren ausgemacht:

1. Unkontrollierter Zugriff auf personenbezogene Daten
2. Smart Devices sind unsicher
3. Smarte Medizingeräte sind eine große Gefahr für das Gesundheitssystem
4. Cyberattacken auf Fahrzeuge und die Verkehrsinfrastruktur
5. Smarte Lieferketten im Visier von Hackern
6. Cyberangriffe auf die Schifffahrt nehmen zu
7. Echtzeitbetriebssysteme weisen schwerwiegende Schwachstellen auf

Beispiele aus der Praxis

Dass es sich bei diesen Gefahren nicht nur um Theorie handelt, haben die letzten Jahre bereits gezeigt. So gab es immer wieder schwerwiegende Sicherheitsvorfälle wie den Datenskandal um Cambridge Analytica, die Emotet-Angriffe auf das Berliner Kammergericht und die Humboldt-Universität sowie zahlreiche Datenpannen bei medizinischen Einrichtungen.

TÜV Rheinland kritisiert Gesundheitsbranche

Der TÜV Rheinland widmet sich in seiner Studie auch einzelnen Branchen und weist in diesem Kontext auf mögliche Gefahren hin. Besonders im Gesundheitssektor sieht der TÜV elementare Softwareschwachstellen. Durch die wachsende Zahl smarter Medizingeräte könnten Hacker sensible Daten abgreifen. Bisher tue sich die Gesundheitsbranche schwer damit, auf die derzeitigen Schwachstellen zu reagieren, so die Einschätzung des TÜV. Denn: Den Einrichtungen sei die Vernetzung wichtiger als das Bedürfnis nach Cybersicherheit. Zudem würden sie Geräte unkoordiniert und mangelhaft warten und reparieren, so der Vorwurf.

Fazit

Der TÜV Rheinland fordert mehr Sicherheit für smarte Geräte und die Speicherung personenbezogener Daten. Dafür benötigten die neuen Technologien nachhaltige Schutzmechanismen. Der TÜV glaubt jedoch, dass die Gesellschaft diese Herausforderungen meistern könne.

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