IT-Sicherheit: Daten von Österreichern im Darknet

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Erst vor wenigen Tagen hatte die österreichische Stadt Weiz gemeldet, dass die städtischen Computer mit Ransomware infiziert worden sind. Die Angreifer konnten dabei Daten erbeuten und haben diese im Netz veröffentlicht. Jetzt gab es den nächsten Datenvorfall: Im Darknet sind zahlreiche Daten von österreichischen Bürgern aufgetaucht. Wer ist davon betroffen? Und welche Daten sind frei im Web einsehbar?

Diese Daten liegen offen im Darknet

Im Darknet finden sich die Daten von Politikern, Journalisten, Polizisten, Richtern und Staatsanwälten. Dabei bieten die Hacker Bankdaten, Telefonnummern und Adressen an. Wie viele Personen genau betroffen sind, ist unklar.

Wo konnten die Angreifer die Daten erbeuten?

Eingangs vermuteten die österreichischen Behörden, dass die Daten aus einem Angriff auf das Innenministerium stammen könnten. Dies dementierte das jedoch sofort. Es habe keinen unerlaubten Zugriff auf das Zentrale Melderegister gegeben. Die aktuellen Ermittlungen führen daher jetzt zur Gebühren-Info-Service GmbH (GIS). Diese erhebt die Rundfunkgebühren in Österreich und wickelt sie ab. Die GIS kann Daten aus dem Zentralen Melderegister abfragen. Sie könnte daher über die im Netz veröffentlichten Daten verfügen.

So reagierte die GIS

Die GIS gab an: Die eigenen Datenschutzexperten versichern, dass die GIS sich nichts zu Schulden kommen lassen hat. Erst im Februar habe es eine ISO-Zertifizierung der IT-Systeme gegeben. Die Zusammensetzung der Daten lässt jedoch vermuten, dass die Hacker diese bei der GIS abgreifen konnten, so eine Stellungnahme der Einrichtung.

Wie ermittelt Österreich gegen die Angreifer?

Der Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt (BKA) ermitteln in dem Fall. Dabei untersucht das BKA mit seinem Cyber Crime Competence Center (C4) und der Abteilung für Terrorismusbekämpfung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BVT) den Hack.

Fazit

Erst vor 2 Wochen gab es ein Datenleck, das personenbezogene Daten von Millionen von Österreichern offenlegte. Dabei waren Informationen wie Steuerangaben, Adressen und Geburtsdaten frei im netz einsehbar. Die Daten stammten aus dem „Ergänzungsregister für sonstige Betroffene“. Dies führt Daten von Selbstständigen, die das Vereins- und Firmenregister nicht erfasst. Bürgerrechtler bezeichneten das Datenleck als größten Datenskandal Österreichs.

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