Privatsphäre: Hacker griffen bei Twitter auf private Nachrichten zu

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Erst vor einigen Tagen kam heraus: Unbekannte konnten sich Zugang zu insgesamt 130 Twitter-Konten verschaffen. Darunter waren Prominente wie Elon Musk, Barack Obama, Bill Gates und Joe Biden. Sie nutzen die Accounts, um Tweets zu setzen, die Usern die Verdoppelung ihrer Bitcoins versprachen. Twitter hat jetzt erste Erkenntnisse zum Hack gesammelt. Die zeigen: Der Hack war größer als bisher gedacht. Die Unbekannten konnten auch auf private Nachrichten einiger Nutzer zugreifen. Welches Ausmaß hatte der Angriff auf Twitter? Und wie will sich der Kurznachrichtendienst künftig gegen derartige Hacks schützen?

Das ist das Ausmaß des Twitter-Hacks

Twitter gab an, dass die Hacker bei 36 Accounts auf private Nachrichten zugreifen konnten. Einer der Opfer war laut Twitter ein „gewählter Amtsträger der Niederlande“. Mittlerweile ist klar: Es handelt sich um den Rechtspopulisten Geert Wilders. Twitter hatte ihn wegen des Hacks kontaktiert.
Bei 8 weiteren Accounts luden die Hacker das Archiv „Deine Twitterdaten“ herunter. Bei 45 Accounts konnten sie das Passwort zurücksetzen, sich einloggen, Tweets versenden sowie E-Mail-Adressen und Telefonnummern einsehen. Über den Bitcoin-Betrug konnten die Hacker insgesamt 117.000 US-Dollar aus 401 Transaktionen erbeuten.

Was sagt Twitter zu dem Hack?

Twitter ließ wissen, dass es sich um eine Social Engineering Attacke gehandelt hat. Die Hacker hätten Mitarbeiter manipuliert, um die Login-Daten für die internen Systeme zu erhalten. Dabei sei eine kleine Zahl von Mitarbeitern betroffen gewesen. Vice hatte berichtet, dass ein Twitter-Insider für seine Hilfe bezahlt worden sei. Das Portal berief sich dabei auf einen an dem Hack angeblich Beteiligten.

Fazit

Twitter untersucht den Fall weiterhin. Es hat die betroffenen Nutzer kontaktiert. Das Unternehmen arbeitet mit den Behörden zusammen, um die Angreifer zu finden. Dabei ermittelt auch das FBI. Twitter gab an, jetzt vor allem die Accounts der betroffenen User wieder freizuschalten, die internen Systeme sicherer zu machen und Mitarbeiter für derartige Fälle besser zu schulen.

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