Betrug: BaFin warnt vor Fake-Mails

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In der Regel verschicken Kriminelle Fake-Mails im Namen bekannter Unternehmen, um an das Geld von Verbrauchern zu kommen. Dabei erhalten User vor allem immer wieder betrügerische Mails im Namen von PayPal, eBay und Amazon. Mittlerweile haben Betrüger jedoch auch offizielle Behörden als Absender für sich entdeckt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnte jetzt vor einer neuen Fake-Mail. Wie erkennen Nutzer den Betrug? Und wie sollten sie darauf reagieren?

Wofür ist die BaFin verantwortlich?

Die BaFin beaufsichtigt von ihr zum Geschäftsbetrieb zugelassene Bank-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungsunternehmen. Darüber hinaus befasst sie sich mit Grundsatzfragen des Verbraucherschutzes. Und: Sie bearbeitet Anfragen und Beschwerden zu Finanzdienstleistern, Banken und Versicherungen. Die BaFin geht damit ausschließlich Aktivitäten von öffentlichem Interesse nach.

Das steht in den Fake-Mails

Die BaFin gibt an, dass die Fake-Mails im Namen von Elisabeth Roegele verschickt werden. Sie ist die Vizepräsidentin der BaFin. Die Mails fordern Empfänger dazu auf, Geldsummen auf bestimmten Konten zu überweisen.

Die BaFin verweist darauf, dass sie als Behörde niemals Einzelpersonen telefonisch oder per E-Mail kontaktiert und sie auffordert, Geld zu überweisen. Sie wendet sich auch nicht an Einzelpersonen, um sie im Hinblick auf konkrete Bank-, Finanzdienstleistungs- oder Versicherungsgeschäfte zu beraten. Sie beteiligt sich nicht an der Durchführung dieser Geschäfte.

Was können Betroffene tun?

Die BaFin rät Betroffenen, auf die Fake-Mails mit den Zahlungsaufforderungen nicht einzugehen. Stattdessen sollten Betroffene unverzüglich Anzeige bei den Polizeibehörden oder der Staatsanwaltschaft erstatten.

Fazit

Die Fake-Mails im Namen der BaFin sind nicht der erste Betrugsversuch, der die Behörde als Absender führt. Erst im Juli erhielten Verbraucher in Deutschland und der Schweiz Anrufe im Namen von BaFin-Chef Felix Hufeld. Der Anrufer forderte sie auf, hohe Geldbeträge auf bestimmte Konten zu überweisen. Daneben waren mehrere Fake-Mails im Namen der BaFin-Pressesprecherin Sabine Reimers im Umlauf. Diese forderten Verbraucher ebenfalls zu einer Zahlung auf.

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