Patentiert: Amazons Alexa soll Erkrankungen erkennen

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Übernimmt Alexa bald die Rolle eines hauseigenen Apothekers? Amazon hat sich einen Algorithmus patentieren lassen, der körperliche und seelische Zustände von Nutzern erkennen soll. Was können Verbraucher erwarten? Und wie soll Alexa ihnen helfen?

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So soll Amazons Patent funktionieren

Amazons neuer Algorithmus soll eine Reihe von Zuständen erfassen können, um Verbrauchern auf dieser Basis Hilfestellungen und Produkte anzubieten. Dabei soll Amazon unter anderem erkennen, wenn Nutzer krank, besorgt, verängstigt, traurig, gelangweilt oder gestresst sind.

Alexa schlüpft dann in die Rolle eines hauseigenen Apothekers und empfiehlt je nach ausgemachter Stimmung verschiedene Hilfestellungen und Produkte. Nimmt Alexa beispielsweise ein Husten oder Räuspern wahr, schlägt es die Bestellung von Hustenbonbons oder Grippemittel vor. In anderen Worten: Amazon spielt Audio-Werbung über seinen Sprachassistenten aus. User sollen dann auch direkt die Lieferart wählen können. Das Ganze soll zudem nicht nur bei einem, sondern bei allen Nutzern funktionieren, für die Alexa ausreichend Daten vorliegen hat.

Darum soll Alexa bald Apotheker spielen können

Damit Alexa seelische und körperliche Zustände im Detail ausmachen kann, soll der Algorithmus zunächst lernen, wie sich der Grundzustand von Benutzern anhört. Auf dieser Basis kann der Algorithmus dann abweichende Zustände erfassen. Neben der stimmlichen Erkennung soll Alexa unter anderem auch den bisherigen Browserverlauf, Mausklicks, Suchen und Einkaufsverhalten bewerten und darauf Empfehlungen aussprechen. Das Patent ist hier noch offen gehalten, um in Zukunft weitere Faktoren ergänzen zu können.

Fazit

Natürlich ist noch nicht klar, ob Amazon den Algorithmus jemals in Alexa integrieren wird. Denn: Firmen tragen immer wieder Patente ein, ohne das Produkt oder die Dienstleistung auf den Markt zu bringen. Das neue Patent passt jedoch in den Plan von Amazon, sich tiefgehender im Haushalt der Verbraucher zu platzieren. Bereits jetzt klopft hier jedoch der Datenschutz an die Tür: Amazon benötigt für eine derartige Funktion die Erlaubnis der User, ihre Stimmen analysieren zu dürfen.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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