SEO: Beim Website-Auftrag auf Suchmaschinenoptimierung achten

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Gut gestaltete Webseiten garantieren noch keinen Erfolg im Internet. Die Zielgruppe muss sie auch finden. Der Weg auf die Website führt dabei meist über Google. Möglichst weit vorne in den Suchtreffern zu landen, ist jedoch kein Zufall. Die Website bedarf vielmehr einer ausgeklügelten Suchmaschinenoptimierung. Wer eine Website erstellen lässt, sollte jedoch nicht annehmen, dass der Ersteller auch für deren gute Auffindbarkeit sorgen muss.

Für Websiteerstellung gelten Regeln zum Werkvertrag

Der Auftragsinhalt ist wesentlich dafür, ob das spätere Ergebnis passt oder nicht. Er bildet den Rahmen für das, was der Ersteller schaffen muss. Rechtlich betrachtet schließen beide Seiten einen Werkvertrag. Das Werk ist dabei die Website. Ist sie einwandfrei erstellt, muss der Auftraggeber sie abnehmen und den Preis dafür zahlen.

Beim „einwandfrei“ gehen die Meinungen zwischen Websiteersteller und Kunde jedoch so manches Mal auseinander. Offensichtliche Mängel wie kaputte Verlinkungen oder Darstellungsfehler in wichtigen Browsern sind da einfach einzuordnen. Der Ersteller muss nachbessern und der Auftraggeber darf solange die Abnahme verweigern und muss nicht zahlen. Denn erst mit der Abnahme wird der Anspruch auf Bezahlung fällig.

Dennoch lässt sich die Zahlung nicht verzögern, indem man die Abnahme grundlos oder wegen unwesentlicher Mängel verweigert. Das geht nämlich nicht. In diesem Fall kann der Ersteller etwa bei einem unbedeutenden Schreibfehler die Zahlung verlangen. Den Fehler muss er natürlich dennoch beheben.

Suchmaschinenoptimierung bedarf Programmierung

Eine fehlende Suchmaschinenoptimierung ist insofern ein wesentlicher Mangel, wenn beide Seiten sie vertraglich ausdrücklich miteinander vereinbart haben. Das ist allerdings nicht bereits der Fall, wenn der Auftrag eine entsprechende Website-Gestaltung verlangt. Die Umsetzung eines suchmaschinenoptimierten Layouts bezieht sich beispielsweise nur auf das Aussehen.

Entscheidend für die Auffindbarkeit bei Google ist beispielsweise das Angebot einer für mobile Geräte optimierte Version der Website. Diese würde gerade mit einem Smartphone Suchenden dann vor einer nur für PCs geeigneten Website angezeigt.

Eine mobile Website ist jedoch nur eine von vielen wichtigen, mit SEO abgekürzten Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung. Wesentlich dafür ist zudem die passende Programmierung. Das spiegelt sich auch in den beruflichen Anforderungen der Websiteerstellung wieder. Während sich ein Webdesigner vorrangig um Design und Layout der Website kümmert, ist ein Webentwickler vorrangig für die damit verbundene Software zuständig.

Wer eine suchmaschinenoptimierte Website wünscht, sollte daher den Auftrag dahingehend genau betrachten. Allein der Hinweis auf suchmaschinenoptimierte Darstellung genügt jedenfalls nicht.

Lesen Sie mehr Rechtstipps zum Thema „Websiteerstellung“ auf www.anwalt.de:

Besonderheiten bei einem Web-Design-Vertrag
Gerichtsstand bei der Programmierung einer Website
Web-Design-Designagenturen sollten AGB verwenden

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