LinkedIn Profile Targeting: So funktioniert Microsofts neues SEA

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Bisher greifen Online-Marketer fast ausschließlich auf Google zurück, um Suchmaschinenanzeigen zu schalten. Das ist kein Wunder. Google dominiert den Search-Markt. Microsoft hat sein Search Engine Advertising (SEA) jetzt überarbeitet: Marketer können nun über das sogenannte „LinkedIn Profile Targeting“ sehr genau die gewünschte Zielgruppe ansprechen. Was kann LinkedIn Profile Targeting, was Google Ads nicht können? Und für wen sind Anzeigen auf Bing interessant?

So funktioniert SEA bei Google

Unternehmen, die über Suchmaschinenwerbung Traffic und Umsatz erzeugen wollen, müssen beim Targeting ins Schwarze treffen. Über Filteroptionen wie Standort, Gerät, Alter, Geschlecht und Interessen können sie bei Google Ads ihre Zielgruppe eingrenzen. Im besten Fall bekommen nur die User die Anzeigen zu sehen, die auch potenzielle Käufer sind. In der Praxis sieht das jedoch anders aus. Streuverluste sind unvermeidbar.

Wie funktioniert LinkedIn Profile Targeting?

Genau hier setzt LinkedIn Profile Targeting an. Online-Marketer können in den Filtereinstellungen relevante Karriereinformationen hinzufügen. So können sie beispielsweise ihre Anzeigen nach beruflichen Qualifikationen, Arbeitgebern, einer konkreten Position oder der Branche ausrichten. Möglich macht das die Einbindung der Daten aus dem Karrierenetzwerk LinkedIn, das Microsoft 2016 kaufte. Dort sind 645 Millionen Mitglieder aus über 200 Ländern registriert.

Bisher hat Microsoft gut 80.000 Unternehmen aus 145 Branchen in die Targeting-Optionen übernommen. 25 Stellenfunktionen stehen Marketern zur Verfügung. Microsoft dürfte diese Liste bald erweitern.

Fazit

Google setzt bei seinen Ads auf Reichweite. Online-Marketer, die ein detaillierteres Targeting nutzen wollen, sollten einen Blick auf Microsofts LinkedIn Profile Targeting werfen. Dies ermöglicht eine sehr genaue Zielgruppenansprache und so geringe Streuverluste. Im B2B-Segment können Unternehmen so schnell die passenden Partner finden. Das funktioniert vor allem in hochspezialisierten Branchen wie der IT gut. Im B2C-Segment können Marketer ihre Werbung je nach Preisklasse an entsprechenden Jobpositionen ausrichten. So können sie zum Beispiel teure Luxusgüter ausschließlich Gutverdienern per Anzeige anbieten.

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