Werbeanzeigen: Google verbietet Clickbait

(1 Bewertung, 5.00 von 5)

Viele Publisher und Advertiser nutzen auch heute noch Clickbait, um wertvolle Klicks und Traffic zu generieren. Für Nutzer ist das oftmals irritierend und ärgerlich. Denn: Darunter leidet die User Experience. Google hat daher eine neue Richtlinie verabschiedet, die Clickbait-Anzeigen verbietet. Wie definiert Google Clickbait? Und worauf müssen Unternehmen jetzt achten, wenn sie Ads schalten?

So werben Publisher mit Clickbait

Publisher nutzen für ihre Anzeigen zum Beispiel alte Fotos von Kinderstars oder versprechen vermeintliche Haushaltstricks. Auf diese Weise machen sie User neugierig. Diese klicken dann auf die Anzeige. Auf der Webseite erhalten sie dann jedoch keine Inhalte zu dem versprochenen Thema. Stattdessen bekommen sie Werbung zu medizinischen Wunderkuren oder erfolgreichen Krypto-Geschäftsmodellen zu sehen.

Wie dürfen Unternehmen nicht mehr werben?

Um die User Experience zu verbessern, verbietet Google jetzt Clickbait in seinen Anzeigen. Advertiser dürfen keine reißerischen Headlines oder Bilder mehr verwenden. So können sie zum Beispiel keine Floskeln mehr wie „Sie glauben nicht, was dann passierte“ oder Vorher-Nachher- und Katastrophen-Bilder nutzen. Anzeigen, die negative Lebensereignisse wie Tod, Unfall, Verhaftung, Insolvenz und Krankheit beinhalten und so Druck auf den User aufbauen, auf die Anzeige zu klicken, sind ebenfalls nicht mehr erlaubt. Google betont in seinem Hilfe-Bereich der Ads, dass die angeführten Beispiele nicht vollständig seien. Jede Form von Clickbait sei nicht mehr zulässig.

Ab wann gilt die neue Richtlinie zu Clickbait?

Die neue Richtlinie zu Clickbait gilt ab Juli. Unternehmen, die bisher Clickbait-Ads genutzt haben, sollten ihre Anzeigen daher jetzt umstellen.

Fazit

Google arbeitet mit dem Clickbait-Verbot weiter daran, die User Experience im Web zu verbessern und die Akzeptanz von Werbung zu steigern. Im April hatte Google angekündigt, dass sich Anzeigenkunden bald mit offiziellen Dokumenten identifizieren lassen müssen. Das will die Suchmaschine in den USA noch in diesem Jahr einführen. Danach sollen weitere Länder folgen. Bereits seit 2018 verlangt Google, dass sich Advertiser, die politische Anzeigen im Wahlkampf schalten, verifizieren müssen.

Anzeige
Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Thema.
Captcha Aktualisieren
Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren:
Weiterlesen...
E-Mail-Marketing: Kann man für das einmalige Versenden einer Werbemail abgemahnt werden? Das mehrmalige Versenden von Werbemails ohne vorherige Einwilligung des Empfängers ist unzulässig. Doch wie verhält es sich  beim Versand eines einzigen Ne...
Weiterlesen...
Vorsicht Kleingedrucktes: Wie Online Shops Gutscheine eingeschränken und ob das erlaubt ist... Immer wieder beschäftigen Fälle rund um (Rabatt-)Gutscheine die deutschen Gerichte. In diesem Zusammenhang beschränken viele Händler die Möglichkeiten der Ein...
Weiterlesen...
Werbung: Wann ist die Bezeichnung „Sachverständiger“ erlaubt? Viele Händler und Dienstleister können auf Grund ihrer langjährigen Erfahrung auf ausgeprägtes Fachwissen zurückgreifen. Doch wann dürfen sie sich als „Sachvers...
Weiterlesen...
E-Mail-Werbung: Spam in der Signatur kann abgemahnt werden! Wer im Abspann einer E-Mail (sogenannte Signatur) werbende Elemente platziert, handelt im Falle einer nicht vorhandenen Einwilligung rechtswidrig. Unerlaubte We...
Weiterlesen...
Instagram-Influencer: Wenn Marketing zu Schleichwerbung wird Die meisten Influencer auf Instagram sind Privatpersonen und keine Unternehmer. Nutzer mit vielen Followern entschließen sich aber manchmal dazu, für Produkte o...
Anzeige DSGVO

Der eRecht24 Newsletter

Immer bestens informiert

Bleiben Sie mit unseren regelmäßigen und kostenlosen Updates zum Internetrecht auf dem neuesten Stand. Infos, Urteile, Checklisten, Sonderangebote.

Hinweis: Sie können den Newsletter von eRecht24  jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

loading...
Jetzt Premium-Mitglied werden

Ab Heute gestalten Sie Ihre Website ohne Angst vor Abmahnwellen und ohne teuren Anwalt abmahnsicher.

Alle Videos, Live-Webinare, E-Books, Tools und zahlreiche Rabatte.

Jetzt Mitglied werden

Mehr Informationen zu eRecht24 Premium

Impressum-Generator

Keine Chance für Abmahner

Erstellen Sie kostenlos ein rechtssicheres Impressum für Ihre Website.

Jetzt Kostenlos Impressum generieren

Rechtsberatung vom Anwalt

Haben Sie ein konkretes rechtliches Problem? Dann wenden Sie sich bitte einen Anwalt. Auf unseren Seiten finden Sie zahlreiche allgemeine Informationen zum Internetrecht. Fundierte Rechtsberatung im Einzelfall kann allerdings nur ein spezialisierter Rechtsanwalt leisten.

Inhalte kostenlos übernehmen

Der eRecht24 Newsticker

kostenfreie aktuelle Inhalte zum Internetrecht

Individuell für Ihre Website angepasst!

 

SSL-Zertifikate

Steigern Sie das Vertrauen Ihrer Kunden. Für Betreiber von Onlineshops und kommerziellen Webseiten unabdingbar:

SSL-Verschlüsselung, SSL-Zertifikate und Trust-Logos

Rechnungen online erstellen

Erstellen Sie Ihre Rechnungen gemäß den Anforderungen des Finanzamts doch einfach online!

Mit easybill bequem ordnungsgemäße Rechnungen schreiben inkl. digitaler Signatur und Datenexport zum Steuerberater. Anforderungen an korrekte Rechnungen mit Mustern und Beispielen.

IT-Recht endlich verständlich

Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

Er berät Unternehmer, Shops und Seitenbetreiber in allen Fragen des Rechts der neuen Medien.
www.kanzlei-siebert.de

Als Betreiber von eRecht24 ist er seit mehr als 15 Jahren auch als Internet-Unternehmer tätig. Deshalb finden Sie auf eRecht24 Tipps und Tricks eines spezialisierten Rechtsanwalts, aber verständlich und praxisnah erklärt.

SSL-Zertifikate, Code-Signing, S/MIMESuchmaschienoptimierung & OnlinemarketingDatenschutzRechtliche OnlineShop-Prüfung
Anzeige
eRecht24 - Unsere praktischen Tools und hilfreichen Tutorials

mitgliederbereich teaser

Exklusiv für unsere Mitglieder

Alles was Webseitenbetreiber, Agenturen und Selbständige wirklich brauchen: Videos und E-Books, Musterverträge und Erstberatung, Tools und Live-Webinare.

Mehr Informationen

dsgvo teaser

DSGVO Schnellstarter-Paket

Das Datenschutzrecht ändert sich ab Mai 2018 vollständig. Sind Sie bereit für die DSGVO? Mit unserem Schnellstarter-Paket sichern Sie Ihre Webseite ab.

Jetzt absichern

webinar teaser

Online Schulung mit Rechtsanwalt Siebert

Die 7 häufigsten Abmahnfallen auf Webseiten und wie Sie diese schnell, einfach und ohne teuren Anwalt vermeiden. So haben Abmahner bei Ihnen keine Chance!

Mehr Details
Support