Island doch nicht bei eBay versteigert

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Wäre das schön gewesen, gleich einen ganzen Staat bei eBay zu ersteigern. Zumal mit "einer bewohnbaren Umwelt und isländischen Pferden", allerdings auch mit einer finanziell schwierigen Situation. Tatsächlich hatte ein Brite beim Auktionskaufhaus eBay den Staat Island zum Kauf angeboten.

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Das Startgebot lag bei 99 Pence. Erst bei einem Gebot von 10 Millionen Pfund stoppte eBay den Verkauf und löschte das Angebot. Eigentlich hätten die Nutzer von eBay Großbritannien noch bis zum 17.Oktober 2008 Zeit gehabt zu bieten.

Hintergrund des Verkaufsangebotes waren aktuelle Nachrichten über die Verstaatlichung mehrerer isländischer Banken und einen drohenden finanziellen Kollaps des Gesamtstaates der erst in letzter Minute abgewendet werden konnte. Interessant wird es noch, wenn eBay die Begründung für den Stopp der Versteigerung bekannt gibt. In einem vergleichbaren Fall vor ein paar Jahren hatte ein eBay-Nutzer versucht den Staat Belgien zu versteigern. Auch damals stoppte eBay die Versteigerung. "Unrealistische Dinge" könnten bei eBay nicht verkauft werden, so die damalige Begründung.

Fazit:
Der eBay-Nutzer hat mit dem Verkaufsangebot auf spielerische Weise die aktuellen Börsencrashs und die Bankenkrise persifliert. Warum nicht mal einen ganzen Staat versteigern, wenn er sowieso (fast) pleite ist. In der Vergangenheit ist es bei eBay immer wieder zu solch kuriosen Versteigerungen gekommen.

Autor: Philipp Otto

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