Ärger für eBay-Händler: eBay-App zeigt Versandkosten falsch an

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Sie soll das Verkaufen eigentlich leichter machen, aber in den USA sorgt die mobile App des Online-Marktplatzes eBay gerade für viel Ärger. Kunden wird nämlich auch dann kostenfreier Versand angezeigt, wenn das vom Verkäufer anders eingegeben wurde. Das Problem ist bekannt, eine Lösung lässt allerdings bislang auf sich warten. Und die Wut bei den eBay-Händlern steigt.

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Verärgerte Käufer wollen Porto nicht zahlen

Kostenfreier Versand ist für viele Schnäppchenjäger ein wichtiges Merkmal beim Online- Shopping. Stimmt der Produktpreis auch noch, klickt man gerne mal auf „Kaufen“. Allerdings reagiert der Kunde zu Recht sauer, wenn der Verkäufer dann in der Rechnung plötzlich doch eine Gebühr für Porto und Verpackung verlangt. eBay-Händler in den USA erleben das zurzeit häufig. In den einschlägigen Diskussionsforen tauschen sie sich über ihre Handlungsmöglichkeiten aus. Doch eine zufriedenstellende Lösung scheint es derzeit nicht zu geben.

Weder Händler noch Käufer für den Fehler verantwortlich

Aus Sicht der Käufer ist der Fall klar: Über das eBay-Anwendungsprogramm haben sie ein Produkt mit versandkostenfreier Lieferung erworben, genau das steht ihnen also zu. Das sehen die Anbieter im Grunde nicht anders, allerdings sind auch sie sich keiner Schuld bewusst. Schließlich werden die von ihnen gemachten Angaben nur in der App falsch angezeigt.

Um ihre Kunden nicht zu verärgern und schlechte Bewertungen zu vermeiden, versenden nun einige von ihnen tatsächlich, ohne die Portokosten zu berechnen. Für andere kommt das nicht in Frage, schon allein deswegen, weil unterm Strich kaum noch ein Gewinn bliebe, würden sie den Versand übernehmen.

Und der Verursacher des Problems? eBay ist der Fehler wohl schon seit Anfang März bekannt, es ist aber bisher nicht gelungen, ein funktionierendes Update für die App zu erstellen. Auch eine offizielle Mitteilung, in dem das Auktionshaus zumindest die Verantwortung übernimmt und App-User auf mögliche Versandkosten hingewiesen werden, gibt es bisher nicht.

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Fazit:

eBay-Händler in den USA stehen vor einem Problem: Die in ihren Angeboten eingegebenen Versandkosten werden von der mobilen eBay-App nicht angezeigt. Kunden im Nachhinein höhere Rechnungen zu stellen, führt aber verständlicherweise zu Unmut. Obwohl seit Wochen an einem Update gearbeitet wird, ist bisher keine Lösung in Sicht.

In Deutschland ist ein derartiges Problem bisher nicht bekannt. eBay-Händler sollten den Fall aber zum Anlass nehmen um zu klären, wie sie mit solchen Fällen imgehen würden.

 

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Kommentare  
Händler4321
0 # Händler4321 15.04.2016, 10:51 Uhr
Wow, wir haben den Verdacht über die App schon vor einem Jahr an eBay gemeldet, weil sich oft Kunden gemeldet haben. Dann ist es also wahr, auch in Deutschland.
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Josef Hartl
0 # Josef Hartl 14.06.2017, 21:05 Uhr
Ich hatte gerade das gleiche Problem. Plötzlich hieß es, dass der Versand kostenlos sei. jetzt mache ich mit dem verkauf sowieso schon einen Verlust und muss ihn auch noch kostenlos verschicken. Und so wie ich gerade abgespeißt wurde bei ebay ist es eine absolute frechheit. Ich in mir zu 100 Prozent sicher was ich angeklickt habe und musste mich dann auch noch arrogant anreden lassen. Hätte ich mal zuerst hier geschaut...
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