Betrug bei eBay: Viereinhalb Jahre Haft für eBay-Händler

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Das Landgericht (LG) Heidelberg hat am 24.08.2011 einen Internet-Betrüger zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Der 42-Jährige eBay-Händler operierte von Thailand aus und ist für einen Schaden von mehr als 130.000,— Euro verantwortlich. Seine Festnahme erfolgte n einem Flughafen in Thailand.

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Was war geschehen?

Der 42-Jährige Internetbetrüger hatte von Thailand aus Produkte über fiktive und gehackte Accounts von Verkaufsportalen wie eBay gegen Vorkasse oder Anzahlung angeboten ohne die Ware hinterher zu verschicken. Zu seinen Angeboten zählten unter anderem hochpreisige Produkte wie Handys, Spielkonsolen und Weine. Die Umsätze beliefen sich in den Jahren 2007 bis 2010 auf insgesamt mehr als 130.000,— Euro. Die Zahlungsabwicklung erfolgte über ein Konto bei einer Heidelberger Bank. Im Jahr 2007 verlegte der jetzt verurteilte Betrüger seinen Wohnsitz nach Thailand, wo er heiratete. Die Festnahme an einem Thailändischen Flughafen war nach einem Hinweis der Deutschen Ermittlungsbehörden möglich.

Entscheidung des Gerichts

Das Gericht verurteilte den Angeklagten für rund 320 Fälle von Betrug und Urkundenfälschung zu vier Jahren und sechs Monaten Haft. Während des Prozesses hatte der Angeklagte versucht, seinen Anteil an den betrügerischen Geschäften “kleinzureden”. Der Gerichtssprecher des LG Heidelberg betonte, dass sich der Angeklagte darauf berufen habe, nur Handlanger gewesen zu sein.

Fazit:

Der Fall zeigt, dass auch im Ausland sitzende Täter ausfindig gemacht werden können und sich vor Gericht verantworten müssen. Das gelingt jedoch nur, wenn den Behörden auch entsprechende Hinweise vorliegen. Bringen Sie daher jeden Betrugsfall zur Anzeige."

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