Internetsucht: Uniklinik Tübingen bringt Onlineportal zur Suchtbekämpfung an den Start

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Das Zeitalter des Internets bringt nicht nur Positives mit sich. Eine relativ neue Krankheit, unter denen auch vielen Menschen in Deutschland leiden, ist die sogenannte „Internetsucht“. Die Universitätsklinik Tübingen hat nun ein neues Internetportal auf die Beine gestellt, das sich mit dem Problem beschäftigt. Wir zeigen, worum es bei der Plattform geht.

Internetsucht: Es fängt schleichend an

„Nur noch schnell das nächste Level im Onlinespiel schaffen“ oder „Ich check nur noch mal für ein paar Minuten die neusten Beiträge auf Facebook“ – so oder so ähnlich denken wahrscheinlich viele von uns täglich, wenn wir im Internet unterwegs sind.

Was harmlos anfängt, kann mit der Zeit aber auch zu einem echten Problem werden. Einige Internetnutzer kommen nämlich nicht mehr los vom Bildschirm. Wenn User die Kontrolle über ihr Internetverhalten verlieren und der Alltag darunter leidet, kann dies ein Anzeichen für die sogenannte „Internetsucht“ sein. Aus diesem Teufelskreis wieder alleine herauszukommen, kann schwierig sein. Hilfe ist also notwendig.

Uniklinik Tübingen will mit Onlineportal zur Suchtbekämpfung beitragen

Die Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung der Universitätsklinik Tübingen für Psychiatrie und Psychotherapie hat nun ein Internetportal an den Start gebracht, das bei der Suchtbekämpfung helfen soll. Das Portal mit dem Namen „Erste Hilfe Internetsucht“, das vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wird, stellt laut der Uniklinik die größte Adress-Datenbank für Hilfsangebote für Internetsüchtige in Deutschland zur Verfügung.

Interessierte können in dem Portal nach insgesamt 960 geprüften Beratungs- und Behandlungsstellen suchen. Dazu gesellt sich ein Blog mit aktuellen Information rund um das Problem „Internetsucht“ und ein Selbsttest, mit dem Nutzer ihr Internetverhalten überprüfen können.

Fazit:

Internetsucht ist in Deutschland längst kein Einzelfall mehr. Besonders Kinder und Jugendliche scheinen von dem Problem betroffen zu sein. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung leiden aktuell im Alter zwischen 12 und 17 Jahren 7,1% der Mädchen und 4,5% der Jungen an computerspiel- oder internetbezogenen Störungen.

 

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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