Bye-Bye CeBIT: Computermesse geht in den Ruhestand

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Die letzten Jahre hatten es angedeutet: Die CeBIT macht nicht mehr lange. Jetzt – nach 32 Jahren – schließt die einst weltgrößte Computermesse ihre Pforten. Damit endet eine Ära der deutschen Messelandschaft. Warum wurde die CeBIT eingestellt?

Die Anfänge der CeBIT

Als die CeBIT – kurz für Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation – 1986 das Licht der Welt erblickt, finden IT-Unternehmen eine neue Heimat. So tauchen dort zum Beispiel die ersten Computer mit Pentium-Prozessor, der erste Farb-Laptop (Zenith) und das erste Smartphone auf. Die Messe entwickelt sich rasant zu einem echten Publikumsmagneten. Um die Jahrtausendwende strömen rund 800.000 Besucher in die Messehallen, um sich über die neuesten Trends der Informations- und Kommunikationstechnik zu informieren.

Der Anfang vom Ende

Steigende Ticketpreise lassen dann jedoch den Besucherstrom einreißen. Ein Ausstellungsverbot für Sony und seine Playstation lassen das Interesse der Verbraucher zusätzlich sinken. Der japanische Elektronikkonzern ist danach nie wieder auf der Messe zu sehen. Zudem laufen thematisch verwandte Messen wie die 3GSM in Barcelona der CeBIT zunehmend den Rang ab, da diese Produkte und Themenwelten zeitlich eher präsentieren. Erlebnisbesucher wenden sich der IFA zu, so dass die Besucherzahlen weiter fallen.

Seit 2007 ist die CeBIT damit in einer Krise. Der Veranstalter steuert dagegen, indem er aus der Messe einen Kongress mit Event-Charakter macht, auf dem Konzerte stattfinden und Besucher riesenradfahren und surfen können. Das kann den freien Fall nicht mehr stoppen. Kurz vor Schluss kommen nur noch gut 120.000 Gäste auf die Messe.

Darum wurde die CeBit eingestellt

Ende November gibt die Messegesellschaft dann bekannt, die CeBIT einzustellen. Der Grund ist offensichtlich: rückläufige Anmeldungen von Unternehmen und Besuchern. Die CeBIT ist wirtschaftlich nicht mehr tragbar, so der Ausrichter.

Fazit

Die bereits für Juni 2019 angekündigte CeBIT findet nicht mehr statt. Die Messegesellschaft will deutschen Ausstellern jedoch bald Alternativen anbieten. Im Ausland gibt es die Marke vorerst weiter. So findet die CeBIT Asean in Bangkok, die CeBIT Australia in Sydney und die CeBIT Russia in Moskau statt.

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