Klimaschutz: Google nutzt Machine Learning für Windenergie

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Nicht nur in Politik und Gesellschaft ist Klimaschutz ein großes Thema. Mittlerweile setzen sich auch einige große Unternehmen dafür ein, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Google widmet sich dabei vor allem der Windenergie. Über Machine Learning will der Konzern hier entscheidende Fortschritte machen – und so aktiv die Energiewende unterstützen. Wie passen Machine Learning und Windenergie zusammen? Und was will Google damit erreichen?

 

So will Google Machine Learning für Windkraft nutzen

Damit Deutschland und der Rest der Welt seinen Energiebedarf nicht mehr über Kohle und Atomkraft decken muss, müssen die erneuerbaren Energien ausreichend Strom erzeugen können. Windenergie ist dabei ein elementarer Pfeiler der Energiewende. Das Problem: Wind ist unvorhersehbar – und daher nur bedingt für die Energieproduktion nutzbar.

Hier will Google ansetzen. Googles Tochterfirma DeepMind arbeitet daher aktuell daran, Algorithmen für maschinelles Lernen zu entwickeln. Das Ziel: Google will Winde präzise vorhersagen können. Auf diese Weise will das Unternehmen Windkraft effizienter gewinnen.

So testet Google seine Algorithmen für die Windenergie

Um seine Algorithmen für Machine Learning zu testen, hat Google ein neutrales Netzwerk mit frei verfügbaren Wetterdaten verwendet. Das bisherige Ergebnis: Das DeepMind-System kann Windleistungen 36 Stunden vor Eintreten vorhersagen.

Das sollen Googles Algorithmen erreichen

Der erste Test hat gezeigt, wozu Googles Algorithmen fähig sein könnten. Der Konzern geht davon aus, dass er über Machine Learning Windenergie und damit auch den gewonnenen Strom um 20 Prozent steigern kann. Nun will Google weitere Windkraftwerke und Windkraftfarmen über seine Algorithmen optimieren – und so den Klimawandel stoppen.

Google zeigt damit, dass Machine Learning auch im Bereich Klimaschutz einen entscheidenden Beitrag leisten könnte. Bisher verfügt das Unternehmen weltweit über Windparks, die zusammen eine mittelgroße Stadt mit Strom versorgen könnten.

Fazit

Google ist nicht der einzige große Player, der sich für den Klimaschutz einsetzt. Neben der Suchmaschine will auch Amazon den Klimawandel bekämpfen. Dafür strebt die Handelsplattform an, die Hälfte ihrer Pakete bis 2030 klimaneutral zu verschicken.

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