Streaming: Verbraucherzentrale warnt vor unseriösen Anbietern

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Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) warnt vor dubiosen Video-Streaming-Anbietern. Diese bieten zunächst eine kostenlose Testphase an. Danach sollen User zahlen – weil sie angeblich einen Abovertrag geschlossen haben. Vor welchen Plattformen müssen sich User in Acht nehmen? Und was können sie gegen eine Zahlungsaufforderung unternehmen?

So viel Streaming-Abzocke gibt es derzeit in Deutschland

Abgesagte Veranstaltungen und Reisen sorgen dafür, dass Video-Streaming-Dienste derzeit besonders beliebt sind. Die Verbraucherzentrale NRW gibt an, dass allein im Januar 2020 mehr als 200 unseriöse Video-Streaming-Webseiten gemeldet wurden. Dabei lockten die Betrüger oftmals Minderjährige über Pop-up-Fenster auf ihre Plattform. Dort warben sie mit einem fünftägigen, kostenlosen Testabo. User mussten sich dafür mit ihrer E-Mail und Telefonnummer registrieren. Nach Ende der Testphase kontaktierten die Seiten die Nutzer und forderten sie aggressiv dazu auf, ein Jahresabo zu bezahlen. Dabei forderten sie Preise zwischen 144 und 359 Euro.

Vor diesen Plattformen warnt die Verbraucherzentrale

Die VZB warnt aktuell vor den Plattformen nonaplay.de, heloplay.de, moxflix.de, manuflix.de, pandaf-lix.de und rayflix.de. Die Seiten ähneln sich stark. Lediglich URL und Logo sind unterschiedlich.

Wie locken die Plattformen Nutzer?

Die unseriösen Streaming-Seiten locken – wie bei den Fällen, die der Verbraucherzentrale NRW gemeldet wurden – mit einem kostenlosen Test-Streaming. Dies funktioniere jedoch nicht einmal. Das berichten Betroffene. Andere User hätten die Seite besucht, aber keine Daten eingegeben oder die Registrierung abgebrochen, so die Verbraucherzentrale weiter.
Was können User gegen die Zahlungsaufforderung tun?

Die VZB rät, Zahlungsforderungen der Plattformen vorsorglich zu widersprechen. Und: Nutzer sollten nicht mehr persönliche Daten preisgeben, als sie bereits auf der Plattform hinterlassen haben.

Fazit

Bereits 2017 warnte die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vor einem Netzwerk unseriöser Streaming-Seiten. Dies bestand aus 42 verschiedenen Seiten. Die Masche war bereits damals die gleiche: Die Seiten lockten mit einer Testphase, um danach hohe Beträge einzufordern. Es gingen zahlreiche Beschwerden bei der Verbraucherzentrale ein. Sie leitete den Fall an die Ermittlungsbehörden weiter.

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