Thomas Cook: Vorsicht vor diesen Phishing-Attacken

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Seit der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook wurden alle Reisen des Konzerns bis einschließlich 31. Oktober gestrichen – auch wenn Kunden diese bereits bezahlt hatten. Das nutzen derzeit Betrüger aus. So ließ Thomas Cook auf seiner Homepage und über seinen Twitter-Account wissen: Unbekannte versuchen über Phishing-Mails an die Daten ihrer Kunden zu kommen. Thomas Cook habe zu keiner Zeit E-Mails dieser Art verschickt. Wie erkennen User die Phishing-Mails?

So erkennen Kunden die Phishing-Mails

Kriminelle geben sich derzeit als Mitarbeiter von Thomas Cook aus. Dabei erhalten Kunden eine Mail mit dem Betreff „Wichtig: Erstattung Ihrer Thomas Cook-Reise“. Diese soll es ihnen ermöglichen, die bereits gezahlten Kosten zurückerstattet zu bekommen. Kunden sollen dafür eine Kopie ihres Personalausweises oder ihres Reisepasses abgeben. Zudem sollen sie ihre Kreditkartendaten samt Kreditkartennummer, Gültigkeit und Prüfnummer offenlegen.

Die Mail führt keine Informationen zur Buchungsnummer oder zum Namen der Kunden. Dabei scheinen die Betrüger die Mails wahllos zu verschicken. Denn: Sie verweisen darauf, dass Kunden die Mail an die entsprechende Vertragsperson weiterleiten sollen, wenn sie nicht selbst Kunde von Thomas Cook sind. Die Mail bittet zudem darum, Thomas Cook aufgrund eines hohen Anrufaufkommens nicht per Telefon zu kontaktieren.

Vorsicht vor Telefon-Phishing

Neben betrügerischen Mails sollen die Kriminellen auch auf Telefon-Phishing setzen. So berichtet die britische Zeitung Daily Mail, dass die Betrüger auch per Anruf versuchen, an die Kreditkartendaten der Kunden zu kommen. Dabei geben sie ebenfalls eine Erstattung der Kosten als Vorwand an.

Fazit

Die Bundesregierung will derartige Betrugsversuche mit der Zweiten Europäischen Zahlungsrichtlinie (PSD2) bekämpfen. Dabei müssen User für Zahlungsdienstleistungen künftig neben wichtigen Daten wie der Kreditkartennummer und der Prüfziffer einen zweiten Sicherheitsmechanismus – wie eine zusätzliche Transaktionsnummer oder ein Passwort – durchlaufen. Aktuell hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Pflicht zur Umsetzung der PSD2 jedoch ausgesetzt. Die Banken sollen so mehr Zeit erhalten, die neuen Anforderungen umzusetzen.

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