Kleinanzeigen: Betrüger erbeuten 200.000 Euro mit gefakten Angeboten

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Jahrelang sollen zwei Männer aus Mecklenburg-Vorpommern mit betrügerischen Absichten Elektronikgeräte in Kleinanzeigenportalen gegen Vorkasse angeboten haben. Waren wurden nie geliefert. Die beiden Verdächtigen wurden nun festgenommen.

Hausdurchsuchungen und Verhaftungen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Polizei durchsuchte in Mecklenburg-Vorpommer die Wohnungen der Verdächtigten und beschlagnahmten Computer, Bankunterlagen und EC-Karten mit Alias-Personalien als Beweismittel. Die Beschuldigten sollen zur Bezahlung mehrere Bankkonten mit gefälschten Ausweisen eröffnet und die Zahlungseingänge zeitnah an Geldautomaten abgehoben haben.

200.000 Euro Beute durch falsche Kleinanzeigen

Die Ermittler gehen von etwa 200.000 Euro aus, die die Beschuldigten durch Kleinanzeigen-Betrug erbeutet haben sollen. Sie sollen Elektronik, Haushaltsgeräte, Heimwerkerbedarf und Autozubehör günstig und im Wert zwischen 500 und 1000 Euro angeboten haben. Die Bezahlung der Kaufsumme erfolgte durch den Käufer per Vorkasse auf ein Bankkonto. Waren erhielten die Käufer jedoch nicht.

Auf welchen Portalen die Täter aktiv waren, wird bisher wegen Persönlichkeitsschutz der Beschuldigten nicht bekanntgegeben, erklärt Staatsanwalt Holger Schütt von der Staatsanwaltschaft Rostock. Auch erfolgten keine Angaben, ob die Täter bei eBay Kleinanzeigen geschaltet haben. Den Tätern wird der Verdacht auf gewerbsmäßigen Betrugs, Urkundenfälschung und Geldwäsche vorgeworfen. Die Ermittlungen sind derzeit noch nicht abgeschlossen.

Fazit:

Wer über Portale wie eBay Kleinanzeigen Waren kauft, sollte aus Schutz vor Betrug keine Zahlung per Vorkasse vornehmen. Sinnvoller ist es, die Waren selbst abzuholen oder per Nachnahme zuschicken zu lassen. Besonders aufmerksam sollte man zudem sein, wenn hochwertige Elektronik oder andere Waren zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden. Hinter solchen Angeboten können Betrüger stecken, besonders, wenn eine Selbstabholung vom Verkäufer abgelehnt wird.

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