Abmahn-Ticker: FAREDS Rechtsanwälte mahnen Filesharing von Erotikfilmen ab

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Wie kürzlich bekannt wurde, mahnt die Hamburger Rechtsanwaltskanzlei FAREDS das illegale Filesharing von Erotikfilmen der amerikanischen Produktionsfirma Malibu Media LLC ab. Konkret dreht es sich unter anderem um das Filmchen „Almost Famous“.


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Was wird den Abgemahnten vorgeworfen?

Empfängern, die eine Abmahnung der Hamburger FAREDS Rechtsanwälte erhalten haben, wird vorgeworfen, dass sie den Erotik-Film „Almost Famous“ im Rahmen von Filesharing öffentlich zugänglich gemacht haben – und dies, ohne dass hierfür das Einverständnis der Malibu Media LLC als Inhaber der Rechte an dem Film vorliegt.

In der Abmahnung werden die Internetnutzer zum einen aufgefordert, die Datei vom PC zu löschen sowie eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Darüber hinaus wird ein Betrag in Höhe von insgesamt 735,00 EUR für die entstandenen Rechtsanwaltskosten und den Schadensersatz gefordert.

Wie sollten Abgemahnte sich verhalten?

Kommt zum ersten Male eine Abmahnung ins Haus geflattert, so ist der Schock bei vielen Internetnutzern zunächst groß. Gerade der Umstand, dass es sich beim abgemahnten Film um ein Erotik-Streifchen handelt, verleitet viele Abgemahnte dazu, möglichst schnell die Sache beenden zu wollen. So soll beispielsweise verhindert werden, dass der Partner vom Filesharing von Erotikstreifen erfährt.

Dennoch kann es ausdrücklich nicht empfohlen werden, unüberlegt eine Unterlassungserklärung abzugeben. Schließlich ist diese ein Leben lang gültig und kann zu teuren Vertragsstrafenforderungen führen, sollte man noch einmal gegen die Unterlassungserklärung verstoßen.

Das Ziel muss es demnach sein, die Unterlassungserklärung möglichst eng zu formulieren, um sich keinem unnötigerweise erweitertem Risiko auszusetzen. Verfügt man selbst allerdings nicht über die entsprechenden Kenntnisse im Bereich des Urheberrechts, so gestaltet sich die entsprechende Umformulierung einer Unterlassungserklärung zum sprichwörtlichen „Ritt auf der Rasierklinge“ – und kann ganz schnell zum Bumerang werden. Ist die Unterlassungserklärung nämlich zu eng formuliert, dann droht die Gefahr, dass diese die Wiederholungsgefahr nicht ausräumt und die FAREDS Rechtsanwälte in der Konsequenz eine einstweilige Verfügung beantragen. Diese ist mit weiterem Ärger und Kosten für den Abgemahnten verbunden.

Einschaltung eines Rechtsanwaltes hilft in zweierlei Hinsicht

Diese Gefahr kann durch die Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes, der auf Urheberrecht spezialisiert ist, abgewendet werden. Häufig kann diese auch den geforderten finanziellen Betrag erheblich reduzieren.

Und gerade im Bereich von Erotikfilmen hat die Einschaltung von einem Rechtsanwalt noch einen weiteren Vorteil in punkto der eigenen Beziehung: Ist erst einmal ein Rechtsanwalt eingeschaltet, darf die abmahnende Kanzlei keine Post mehr direkt an den Abgemahnten schicken, sondern nur noch an dessen Anwälte. Diese können sodann die Schriftsätze diskret an den Mandanten weiterleiten, ohne dass dessen Partner davon etwas mitbekommt.


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Vorsicht bei selbst modifizierten Unterlassungserklärungen!

Liegt eine Abmahnung im Briefkasten, ist der erste Schock groß. Viele Abgemahnte suchen dann schnelle Hilfe im Internet. Manche Vorschläge und Tipps aus Internetforen können für die Abgemahnten aber teuer werden.

Rechtsanwalt Sören Siebert erklärt, was Sie zur modifizierten Unterlassungserklärung wissen müssen und wie Sie Fehler vermeiden.

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