Abmahn-Ticker: Denecke von Haxthausen Priess & Partner mahnen Bildrechtsverletzungen ab

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Wie kürzlich bekannt wurde, mahnt die Berliner Kanzlei Denecke von Haxthausen Priess & Partner derzeit verstärkt Urheberrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Lichtbildern ab. Auftraggeber sind hierbei verschiedene Rechteinhaber.


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Wer gehört zu den Rechteinhabern?

Zu den Rechteinhabern, die die Kanzlei Denecke von Haxthausen Priess & Partner beauftragt haben, gehören unter anderem die folgenden:

- Stock4B GmbH aus München - Copyright Services International aus Kalifornien / USA - Caro Fotoagentur GmbH aus Berlin - W.E.N.N. Ltd. Aus London

Zumindest bei Abmahnungen der W.E.N.N. Ltd aus London scheint sich der Rechteinhaber an dieser Stelle mit PIXRAY einem professionellen Anti-Piracy-Suchdienst zu bedienen – zumindest die Referenz auf der Anbieter-Seite von PIXRAY lässt deutliche Rückschlüsse auf das Abmahnvolumen zu:

“WENN nutzt PIXRAY seit Mai 2013. Schon in den ersten vier Monaten hat PIXRAY mehr als 1.700 Urheberrechtsverletzungen an unseren Bildern allein im deutschen Netz entdecket. Wir hatten so die Möglichkeit, in mehr als 400 Fällen juristische Schritte gegen vornehmlich kommerzielle Rechteverletzer zu initiieren, was zu substanziellen Schadensersatzzahlungen für WENN führt.“

Was wird gefordert?

Zunächst einmal wird seitens der Kanzlei Denecke von Haxthausen Priess & Partner die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung gefordert und der Abgemahnte wird aufgefordert, Auskunft über die Nutzung des Lichtbildes zu verteilen.

So wehren Sie eine Filesharing-Abmahnung ab:

Wurden Sie wegen Filesharing abgemahnt? Holen Sie sich jetzt Ihre kostenlose Ersteinschätzung vom Rechtsanwalt unter 0221 / 400 675 577 (24h/bundesweit) oder per E-Mail: aw@abmahnung-internet.de

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Weiterhin soll Schadensersatz gezahlt werden, der nach den Honorarempfehlungen der Mittelstandsgemeinschaft für Fotomarketing (MFM) berechnet wird. Hinzu kommt ein 100%-tiger Aufschlag wegen der unterlassenen Nennung des Urhebers.

Letztlich sollen auch noch Rechtsanwaltskosten gezahlt werden, die aus einem Gegenstandswert von 6.000,00 EUR berechnet werden und damit bei mehr als 500 EUR brutto liegen.

Wie sollte ich auf die Abmahnung reagieren?

Zunächst einmal kann es jedem Empfänger einer Abmahnung nur empfohlen werden, diese nicht zu ignorieren; anderenfalls drohen teure einstweilige Verfügungsverfahren.

Auf der anderen Seite kann es in der Regel aber auch nicht empfohlen werden, eine von der abmahnenden Kanzlei beigelegte Unterlassungserklärung blindlings zu unterzeichnen. Hierbei sollte beachtet werden, dass die abgegebene Unterlassungserklärung ein Leben lang gültig ist und teure Vertragsstrafen drohen, wenn zu einem späteren Zeitpunkt gegen die Unterlassungserklärung verstoßen wird.

Dieses Risiko sollte unbedingt vermieden werden, indem die Unterlassungserklärung so eng wie möglich formuliert wird. Hierbei ist im Zweifel ein auf Urheberrecht spezialisierter Rechtsanwalt behilflich.


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Vorsicht bei selbst modifizierten Unterlassungserklärungen!

Liegt eine Abmahnung im Briefkasten, ist der erste Schock groß. Viele Abgemahnte suchen dann schnelle Hilfe im Internet. Manche Vorschläge und Tipps aus Internetforen können für die Abgemahnten aber teuer werden.

Rechtsanwalt Sören Siebert erklärt, was Sie zur modifizierten Unterlassungserklärung wissen müssen und wie Sie Fehler vermeiden.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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