WhatsApp: Messenger bald doch mit Werbung

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Die Gründer von WhatsApp glaubten stets an einen Messenger ohne Werbung. Nach der Übernahme von Facebook und ihrem Ausstieg ist damit jetzt Schluss: Der Zuckerberg-Konzern ließ wissen, dass User bald Werbeeinblendungen zu sehen bekommen. Warum hat sich Facebook zu diesem Schritt entschlossen? Und wo will das Unternehmen die Ads unterbringen?

So bekommen User bald Werbung bei WhatsApp zu sehen

Der Facebook-Konzern will bei WhatsApp in der Status-Anzeige der User Werbung platzieren. Diese fungiert als Variante der von Instagram und Snapchat bekannten „Stories“. User nutzen diese derzeit, um Videos, GIFs und Texte über einen Zeitraum von 24 Stunden anzuzeigen. Danach werden sie automatisch gelöscht. WhatsApp hält diese Stelle für eine geeignete Position für Werbung. Das gab Vizepräsident Chris Daniels jetzt auf einer Veranstaltung in Indien bekannt. Ad-Einblendungen im Chatverlauf sollen bisher nicht geplant sein.

Darum hat sich Facebook für Werbung bei WhatsApp entschieden

Facebook schreibt mit WhatsApp derzeit noch rote Zahlen. Das will der Konzern ändern und daher Werbung zur Haupteinnahmequelle machen. Das soll Unternehmen die Möglichkeit geben, Nutzer über den Messenger zu erreichen. Vor allem für Firmen in Schwellenmärkten sei es essentiell, User global erreichen zu können, um mit ihrem Geschäft erfolgreich zu sein. Diese Möglichkeit will Facebook ihnen so geben.

So stehen die WhatsApp-Gründer zu Werbung

Die WhatsApp-Gründer Jan Koum und Brian Acton wollten nie Werbung in ihren Messenger integrieren. Sie gaben an, Werbung als störend und „Beleidigung der Intelligenz“ zu empfinden. Als sie WhatsApp 2014 an Facebook verkauften, ließen sie daher vertraglich festhalten, dass der Messenger bis 2019 keine Gewinne abwerfen muss. Auf diese Weise wollten sie verhindern, dass Facebook unmittelbar ein Werbegeschäft in WhatsApp integriert. Mittlerweile haben die beiden Gründer das Unternehmen jedoch verlassen – unter anderem, weil Facebook bereits seit längerer Zeit an einem Werbemodell für den Messenger arbeitet. Mit dem Wegfall der Vertragsklausel in 2019 bekommt Facebook dann die Möglichkeit, seine Pläne umzusetzen.

Fazit

Wann genau Facebook mit den Werbeeinblendungen starten will, ist noch unklar. Medienberichte sprechen davon, dass das Unternehmen entsprechend mit dem Ende der Klausel in 2019 mit den Ads beginnen will.

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Kommentare  
Jens Eckervogt
+1 # Jens Eckervogt 07.11.2018, 22:07 Uhr
Bla bla bla bla Mark Zuckerberg ist größter Tyrannei fürs Internet und macht die Welt kaputt. Ich weiß dass er schlecht ist. Ich werde eigener Blocker gegen Whatsapp Werbung basteln.
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