Nicht genug iPhones verkauft: Muss Apple eine Strafe an Samsung zahlen?

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Eigentlich sind Apple und Samsung Konkurrenten am Markt. Für technische Komponenten arbeiten die beiden IT-Riesen jedoch regelmäßig zusammen. Dabei ist es jetzt zu einer außergewöhnlichen Konstellation gekommen: Apple könnte Samsung mehrere Millionen Euro schulden, weil der Cupertino-Konzern nicht genug iPhones verkauft hat. Wie kam es dazu? Und muss Apple die Strafe tatsächlich zahlen?

Das hatten Samsung und Apple vereinbart

Apple und Samsung hatten vertraglich festgelegt, dass Samsung pro Jahr mindestens 100 Millionen OLED-Displays für Apple produziert. Dabei hatte Apple darauf bestanden, dass der koreanische Konzern extra eine Einrichtung anlegt, um ausschließlich für Apple OLED-Displays herzustellen. Apple verkaufte in letzter Zeit jedoch deutlich weniger iPhones. So konnte das Unternehmen im ersten Quartal 2019 beispielsweise 12 Millionen weniger iPhones als im gleichen Zeitraum des Vorjahres an den Mann bringen. Technologieanalyst Ben Stanton nannte das den größten Rückgang in der Geschichte des iPhones.

Die Folge: Apple benötigte nicht mehr so viele OLED-Displays von Samsung. Das verstieß gegen die getroffene Abmachung. Samsung fordert daher jetzt eine Strafzahlung. Diese könnte bei mehreren hundert Milliarden Won liegen. Das berichtet die stets gut unterrichtete Seite ETNews. Zur Orientierung: 100 Milliarden Won entsprechen rund 76 Millionen Euro. Die Strafe könnte daher schnell bei einer dreistelligen Millionensumme liegen.

Zahlt Apple die Strafe an Samsung?

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Apple die Strafe an Samsung zahlt. Denkbar ist vielmehr, dass Apple weitere Verträge mit Samsung zum Kauf anderer OLED-Panels abschließt. Das könnten zum Beispiel Panels für iPads oder MacBooks sein. Hiervon geht ETNews aus.

Fazit

Der Streit zwischen Apple und Samsung um die OLED-Panels ist nicht der erste Krach zwischen den beiden. Denn: Vor einiger Zeit hatte sich Apple über Herstellungsprobleme bei Samsung beschwert. Samsung soll bei technischen Teilen Leistungsengpässe gehabt haben. Die Koreaner konnten Apple daher nicht rechtzeitig beliefern. Dafür soll Apple Samsung mit einer kleinen Strafe belegt haben.

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