MacBooks: Airlines erteilen Flugverbot

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Im Jahr 2016 hatte Samsung Probleme mit dem Akku seines Smartphones Note 7. Dieser fing bei einigen Modellen Feuer – und war daher vor allem ein Risiko für die Flugsicherheit. Die Folge: Airlines erteilten dem Smartphone ein Flugverbot. In den USA ist das jetzt auch bestimmten MacBooks passiert. Welche Modelle sind betroffen? Und was können Kunden tun?

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MacBooks bleiben auf dem Boden

Die amerikanische Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration hat Fluggesellschaften angewiesen, bestimmte MacBook Pros nicht mehr in ihren Maschinen zu transportieren. Das gelte sowohl für das Gepäck als auch für die Kabinen.

Warum erteilen Airlines MacBooks ein Flugverbot?

Wie beim Note 7 hat auch Apple derzeit Probleme mit dem Akku einiger MacBooks. Daher rief das Unternehmen bereits im Juni verschiedene Geräte zurück. Der Grund: Die Akkus überhitzen. Es besteht eine Brandgefahr.

Diese MacBooks sind betroffen

Betroffen sind MacBook Pro-Modelle mit einem 15-Zoll-Bildschirm, die Verbraucher zwischen 2015 und 2017 gekauft haben. Dabei können manche Modelle des Typs "A1398" der Modellreihe "Mid 2015" überhitzen. Verschiedene Berichte sprechen davon, dass in den USA und Kanada rund eine halbe Million Nutzer betroffen sind. In den USA soll es bereits 26 Fälle von Überhitzung gegeben haben.

Europäische Flugsicherheit spricht Warnung aus

Das Problem ist auch der europäischen Behörde für Flugsicherheit (EASA) bekannt. Sie veröffentlichte daher Anfang August eine ähnliche Warnung. Einen vollständigen Bann der MacBooks sprach die Behörde jedoch nicht aus. Sie wies Fluggesellschaften lediglich daraufhin, dass Hardware mit fragwürdigen Batterien während eines Fluges nicht eingeschaltet werden darf. Bloomberg berichtet, dass die Airlines Thomas Cook, TUI, Air Italy und Air Transat trotzdem ein Verbot für die betroffenen MacBook Pros ausgesprochen haben.

Praxis-Tipp

User, die überprüfen wollen, ob ihr MacBook betroffen ist, können das auf der Supportseite von Apple vornehmen. Sie können dort die Seriennummer ihres MacBooks eingeben und so kontrollieren, ob ihr Akku ein Brandrisiko darstellt. Ist das der Fall, sollen sie sich an einen autorisierten Apple-Partner oder den Apple Store wenden. Kunden, die ihren Akku bereits ausgetauscht haben, sollten den Beleg der Reparatur aufbewahren. So können sie unnötige Diskussionen mit Airlines vermeiden.

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