Der US-Computerhersteller Dell, mit Sitz im texanischen Round Rock, hat gestern offiziell angekündigt , verschiedene Produkte in der Zukunft mit der Linux-Software Ubuntu auszustatten. Zum Einsatz soll dabei die Version Ubuntu 7.04 kommen. Wie der Director of Operations Jane Silber des Sponsors Canonical (Ubuntu) bekannt gab, soll zwischen den Parteien eine strategische Partnerschaft zur Zusammenarbeit geschlossen werden. Darin heißt es: "Canonical and Dell are pleased to announce a partnership to offer Ubuntu 7.04 on select desktop and notebook products. This is a tremendous step forward for Ubuntu, our users and customers." Und weiter: "We believe that Dell’s decision is a strong endorsement of Ubuntu and to the work of many in coding, translating and promoting open source software. It is also testament to the demand that exists for Ubuntu. Canonical is honoured to play a leading role in making Linux more widely available to everyone."
Die Zusammenarbeit ist Ergebnis einer Umfrage zum Einsatz von Linux bei den Kunden von Dell. Aus dieser habe sich ergeben, dass die Anwender die Ausstattung mit der Ubuntu-Software bevorzugen. Wie Presseberichten zu entnehmen soll es sich bei den ausgewählten Modellen um ein e-series "Essential" Dimension Desktop, ein XPS-Desktop und um ein e-series Inspiron Laptop handeln. Ubuntu 7.04 soll dabei jeweils schon vorinstalliert auf dem Rechner zur Verfügung stehen. Ab Mai 2007 sollen die neu ausgestatteten Computer im Handel erhältlich sein.
Ubuntu ist ein GNU/Linux-Betriebssystem. Es basiert dabei ausschließlich auf freier Software. Aufgrund der einfachen Bedienung, Anwendung und Kofigurationsmöglichkeiten ist die Software sehr beliebt. Das besondere an Software wie Ubuntu ist, dass eine Vielzahl von Entwicklern und Anwendern das System kontinuierlich in enger Zusammenarbeit verbessern und weiter entwickeln. Die Lizenzen einer solchen freien Software sehen vor, dass es allen erlaubt ist, diese für jeden Zweck zu nutzen, Einblick in den gesamten Quellcode zu haben und die Möglichkeit besteht, diesen zu verändern bzw. in ursprünglicher oder geänderter Form weiter zu verbreiten. Alleinige Voraussetzung dabei ist, dass jedem zukünftigen Nutzer der Quellcode ebenfalls zur Verfügung gestellt wird.
Fazit:
Die Ausstattung von Dell-Computern mit Ubuntu-Software stellt für die Entwicklung und Verbreitung von freier Software einen wichtigen Schritt dar. Die Käufer von Dell haben in der Zukunft die Möglichkeit zwischen Produkten mit Ubuntu oder dem Windows-Betriebssystem zu wählen. Bereits in der Vergangenheit hat Dell Server für Firmenkunden mit den Linux-Betriebssystemen Red Hat und SuSE Linux angeboten.
Autor: Philipp Otto
Rechtsberatung Hardware und Software: Rechtsanwalt Sören Siebert
Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.
Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.
Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.