Die Entwickler-Organisation Internet Engineering Task Force (IETF) hat nun ein neues Protokoll veröffentlicht, dass wirksam gegen die Vielzahl von unerwünschten Werbe- und Spam-eMails vorgehen soll. Das neue Protokoll stützt sich dabei auf die Technik Domainkeys Identified Mail (DKIM). Seit 2005 wird dabei bereits über einen möglichen Einsatz diskutiert.
Kern der neuen Technik ist, dass der Sender nicht mehr anhand seiner IP-Adresse identifiziert wird, sondern mit Hilfe einer verschlüsselten digitalen Signatur. Diese soll dann mit dem Domain-Namen von Unternehmen und Organisationen verbunden sein, die als neue Einträge im Domain Name System (DNS) eingefügt werden. Beim Versand von eMails werden diese dann automatisch signiert.
Ist sich der Empfänger der eMail unsicher, von wem diese kommt, muss er die digitale Signatur nur noch mit der des Absenders vergleichen. Im Gegensatz zu klassichen Filter-Technologien wird mit dieser neuen Methode nicht mehr der Inhalt der eMail durchsucht.
Fazit:
Da es mittlerweile beim Versand von Spam-eMails üblich geworden ist, die Betreffzeile oder die Nachricht an sich mit einer persönlichen und auf den jeweiligen Empfänger abgestimmten Anrede zu versehen, gelingt es immer wieder diese eMails an den eingesetzten Spam-Filtern vorbei zu schleusen. Dies soll mit dem Einsatz der neuen Technologie nun verhindert werden.
Autor: Philipp Otto
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