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Die Hackergruppe namens D33D Company entwendete mehr als 450.000 E-Mail-Adressen und dazugehörige Passwörter, die sie anschließend veröffentlichten. Möglich wurde der Datenklau durch eine Sicherheitslücke im Computersystem von Yahoo.
Die Technologie-Nachrichtenwebseiten CNET, Mashable und Ars Technika berichteten, dass sich eine Hackergruppe mit dem Namen D33D Company zu dem Hackerangriff bekannt hat. Das Unternehmen Yahoo will den Fall untersuchen lassen und die Sicherheitslücke, die die Hacker ausgenutzt haben, schließen sowie die Passwörter ändern.
IT-Experten gehen davon aus, dass auch Unternehmen wie Microsoft, AOL und Google betroffen seien, da sich unter den veröffentlichten E-Mail-Adressen auch andere Anbieter wie AOL und Gmail befinden. Marcus Carey von Rapid7 meint, dass Zehntausende Nutzer von Yahoo und anderen Dienstleistern in eine schwierige Lage gebracht werden könnten.
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Das Unternehmen entschuldigt sich für den Vorfall. Andere Anbieter waren zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Mittlerweile häufen sich die Angriffe. Erst kürzlich wurden die sozialen Netzwerke eHarmony und LinkedIn Ziele von Hackerangriffen. Dezember 2011 veröffentlichte die Analystengruppe Stratfor Informationen. Unter den gestohlenen Daten befanden sind Dokumente, die dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Dan Quayle und dem ehemaligen Außenminister Henry Kissinger gehörten.
Fazit: Auch wenn der normale Nutzer Hacker-Angriffe wie diesen auf Yahoo nicht vermeiden kann, so ist die größte Schwachstelle in einem System oft der Nutzer selbst. Oft werden für E-Mail oder Community Accounts viel zu schwache Passwörter verwendet. Das BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt auf seiner Webdeite Tipps für gute Passwörter.
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Sören Siebert auf Google+