Vor ein paar Tagen haben wir von den kürzlich ausgesprochenen Abmahnungen des Modelabels Jack Wolfskin berichtet, der rechtlich gegen Verkäufer von selbst gestrickten Kleidungsstücken vorgegangen war, weil diese eine dem Wolfskin-Logo ähnliche Bärentatze enthielten.
Die 10 Abgemahnten – sie hatten ihre Waren über die Hobbyplattform DAWANDA zum Verkauf angeboten – sollten nicht nur eine entsprechende Unterlassungserklärung unterschreiben, sondern letztlich auch die Abmahnkosten in Höhe von 991 EUR an die von Wolfskin beauftragten Anwälte zahlen.
Nun gibt es jedoch neue Entwicklungen in der Angelegenheit:
Wie kürzlich bekannt wurde, hat Jack Wolfskin die ausgesprochenen Abmahnungen nach heftigen Protesten und gar Boykottaufrufen gegen das Unternehmen zurückgezogen. Wie der Geschäftsführer Manfred Heller erklärte, wurden die Abmahnungen zurückgezogen und alle anfallenden Kosten den Abgemahnten erlassen – man nehme die Kundenproteste zum Anlass, das eigene Vorgehen kritisch zu hinterfragen, so Heller in einer Stellungnahme weiter.
Fazit:
Zunächst einmal ist es positiv für die vielen Hobby-Stricker zu sehen, dass die Abmahnungen zurückgezogen wurden. Ob das Unternehmen wirklich Einsicht erlangt hat oder das Einlenken nur durch den enormen Mediendruck zustande kam, wird zumindest den abgemahnten Verkäufern egal sein.
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