Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des (N)Onliner Atlas 2008. Die Studie der Initiative D21, einem branchenübergreifenden Netzwerk aus Politik und Wirtschaft, wurde durch die Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung Infratest dimap durchgeführt. Die Forscher konnten in ihrer Untersuchung einen flächendeckenden Zuwachs der Internetnutzung in allen Bundesländern feststellen.
Berlin mit 70, 3 Prozent und Hamburg mit 69,0 Prozent der Nutzung des Internet sind nach wie vor Spitzenreiter. Die alten Bundesländer konnten überdurchschnittlich zulegen, während in den neuen Bundesländern der Zuwachs an neuen Nutzern geringer ausfiel. Differenziert man nach dem Geschlecht der Nutzer so besteht nach wie vor ein Unterschied, der sich sogar leicht vergrößerte. 53,8 Prozent der Männer und 46,2 Prozent der Frauen nutzen nach den ergebnissen der Studie das Internet.Bei den so genannten Silver-Surfern ab 50 Jahren stieg der Anteil der Internet-Nutzung auf 13,8 Prozent. Beim Zugang zum Internet spielt das Breitband-Internet eine immer größere Rolle. Nahezu zwei Drittel aller Nutzer verfügen über einen solchen Zugang. Das gute alte Modem ist inzwischen ein Auslaufmodell.
So fällt auch das Fazit der Macher positiv aus, sie weisen aber gleichzeitig daraufhin, dass ein bewussterer Umgang mit dem Netz nötig ist. So heißt es in der Presseinformation zur Studie: "Das Internet durchzieht inzwischen nahezu alle Bereiche der Gesellschaft. Die Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2008 verdeutlichen die immer größere Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern. Zwei Drittel aller Deutschen sind online. Die „Digitale Integration“ schreitet weiter voran, doch wird beim Umgang mit dem Internet immer entscheidender, dass allen Bevölkerungsschichten ein hohes Maß an digitaler Ausbildung zuteil wird." Der (N)Onliner Atlas 2008 steht auch als PDF zum Download bereit.
Fazit:
Die Bedeutung des Internets für Parteien, Unternehmen und Initiativen steigt mit dem Anteil der Nutzer. Der kontinuierliche Anstieg der Internet-Nutzung in ganz Deutschland führt zu einer immer stärkeren Digitalisierung unseres Alltags. Damit man keine bösen Überraschungen erlebt, sollten Nutzer neben den Belangen des Datenschutzes sich insbesondere auch über rechtliche und vertragliche Fallen im Internet informieren und bewusst mit diesem Medium umgehen.
Autor: Philipp Otto
Rechtsberatung Internetrecht: Rechtsanwalt Sören Siebert
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