Eine Rechtschutzversicherung kann das Kostenrisiko eines Rechtstreites für den Versicherten verringern. Im Regelfall sind in einer Versicherungspolice:
vom Versicherungsschutz umfasst. In einer Rechtschutzversicherung nicht abgedeckt sind Geldstrafen, Bußgelder oder die Zahlung der Hauptforderung, um die gestritten wird. Bei vielen Angeboten für eine Rechtschutzversicherung wird mit dem Versicherungsnehmer eine Selbstbeteiligung pro Rechtschutzfall vereinbart.
Voraussetzung für das Greifen des Versicherungsschutzes ist das Vorliegen eines Schadensfalls. Deswegen ist in den meisten Fällen die vorbeugende Rechtsberatung oder anwaltliche Überprüfung von Sachverhalten noch nicht von der Rechtschutzversicherung gedeckt.
Die Voraussetzungen und Leistungsmerkmale einer Rechtschutzversicherung können sehr unterschiedlich sein. Es empfiehlt sich einen Rechtschutzversicherung-Tarifvergleich für die Policen unterschiedlicher Anbieter durchzuführen, da der Preis je nach Art des gewählten Schutzumfanges stark variieren kann. Dabei gilt: die augenscheinlich günstigste Rechtschutzversicherung ist nicht immer die Beste. So gibt es z.B. inzwischen auch Angebote für Rechtschutzversicherungen ohne Wartezeit. Ausserdem kann man neben Rechtschutz-Komplettpaketen, die teilweise sogar international wirksam sind, auch Rechtschutz nur für bestimmte Rechtsgebiete wählen.
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