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Einer aktuellen Studie zufolge sind Social Media Plattformen im Internetalltag für den Großteil der User weitaus bedeutender, als Suchmaschinen wie Google. Dabei können die User die andauernden Konflikte über den Datenschutz bei Facebook ebenso wenig davon abhalten, das Online-Netzwerk zu nutzen wie Werbebanner.
Die Mehrheit der Facebook – User will dauerhaft dort angemeldet bleiben. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Dass Social Media Plattformen für User mehr als ein netter Zeitvertreib sind, zeigt die nachfolgende Untersuchung. Für die Studie befragte PwC 1.000 Personen, die soziale Netzwerke sowie Medienplattformen in Deutschland regelmäßig nutzen. Bei den Online-Plattformen handelte es sich z.B. um StudiVZ, Xing, Facebook sowie Youtube und MyVideo. Der Studie zufolge surfen zwei von drei Usern die Startseite ihres favorisierten sozialen Netzwerks häufiger an, als die Google-Webseite.
Die Online-Plattformen nehmen nicht selten eine Funktion als „Stellwerk“ für den Internet-Traffic ein. Jeder dritte befragte User (35 Prozent) surft von einem sozialen Netzwerk erst dann zu weiteren Webseiten. Bereits jetzt schon stammen bis zu 15 Prozent des Datenverkehrs von Zeitungswebseiten von Facebook. Vier von fünf Usern besitzen einen aktiven Facebook - Account. Demgegenüber wird das deutsche soziale Netzwerk „StudiVZ“ lediglich von 13 % der User verwendet. Bei Business-Netzwerken wird Xing von 15,4 Prozent der deutschen User bevorzugt; dagegen favorisieren Linkedin lediglich 2,2 Prozent.
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Der amerikanische Social Media Gigant Facebook ist nicht lediglich das Netzwerk mit der größten Community, sondern vielmehr auch das am häufigsten genutzte Netzwerk im Web. Täglich loggen sich vier von fünf Usern in das beliebte Portal ein. Darüber hinaus erreicht Facebook alle Altersklassen. 80 Prozent der Befragten über 55 Jahre sind auf Facebook aktiv. Hingegen kommen ähnliche Online-Angebote, wie etwa Wer-kennt-wen (wkw) oder Stayfriends lediglich auf 30 - 40 Prozent. Von den 16 bis 24 Jährigen nutzt mehr als jeder zweite (55 Prozent) Social Media Plattformen mobil.
Fazit
Soziale Netzwerke werden zunehmend an Bedeutung gewinnen, denn diese bieten neben der Kommunikation zahlreiche zusätzliche Funktionen, wie z.B. unterschiedliche sog. Apps oder die Facebook-Timeline. Zu erwarten ist, dass sich die Nutzung von Social Media Plattformen vermehrt auf Smartphones ausweitet, da bereits jetzt schon ein Viertel der befragten User häufiger von unterwegs auf die Online-Plattformen zugreift, als vom PC.
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Sören Siebert auf Google+