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Facebook, das mit mehr als 500 Millionen Mitgliedern größte Social Network, bietet seinen Usern viele Möglichkeiten der Freigabe persönlicher Daten. Das Hochladen von Fotos und Videos, das Veröffentlichen von persönlichen Vorlieben sowie aktueller Befindlichkeiten gehört zu den vielfältigen Leistungen von Facebook. Kürzlich wurde zudem der neue Ortungsservice „Places“ präsentiert, mit dem das Orten von Freunden weltweit möglich gemacht wird.
Doch bei der steigenden Masse an persönlichen Daten mehrt sich auch die Kritik am Datenschutz der Kontaktplattform, nicht zuletzt auch in Zusammenhang mit Sicherheitsmängeln. Erst vor kurzem regierte Facebook auf die Kritik und vereinfachte die Sicherheit der persönlichen Daten. Für die meisten User ist das Sichern der persönlichen und teilweise auch nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmten Angaben immer noch ziemlich undurchsichtig und kompliziert. Dieser Artikel bietet Ihnen Hilfestellungen beim Schutz Ihrer Daten auf Facebook.
Damit Ihr Profil nicht mehr bei einer Google-Suche aufgelistet wird, können Sie dies in der „Privatsphäre“ unter der Rubrik „Anwendungen und Webseiten“ ausschalten. Wenn Sie nicht von anderen Facebook-Usern gefunden werden möchten, sollten Sie unter „Privatsphäre“ in dem Punkt „Suche“ Ihre Sichtbarkeit in der allgemeinen Suche abwählen.
Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen, welche Angaben Sie auf Ihrem Profil machen und reflektieren Sie, ob diese wirklich notwendig sind. Achten Sie in diesem Zusammenhang auch darauf, welche Freundesliste welche Angaben sehen kann.
Jeder Facebook-User hat eine individuelle User-ID. Zwar erlaubt es die Kenntnis dieser ID nicht, auf private Informationen zuzugreifen, allerdings werden einige Informationen von Facebook als „öffentlich zugänglich“ kategorisiert. So sind der Name, das Profilbild und Verbindungen allgemein verfügbare Daten, auf die jedermann im Internet zugreifen kann.
Anhand der User-ID ist es weiterhin möglich, den dazugehörenden Namen herauszufinden, sodass jedes Mitglied davon ausgehen sollte, dass sein Name, seine Kontakte und sein Profilbild frei zugänglich sind.
Das persönliche Profil kann nicht nur zu privaten, sondern auch zu geschäftlichen Zwecken verwendet werden. Sollten Sie nicht alle Informationen, die Sie Ihren Freunden preisgeben, mit Ihren geschäftlichen Kontakten teilen wollen, sollten Sie Ihre Kontakte in Freundeslisten organisieren. So können Sie bestimmen, was Sie welcher Freundesliste anzeigen lassen möchten.
Achten Sie bei jeder Freundschaftsanfrage darauf, wen Sie als Freund bestätigen. Denn nicht immer ist ein potentieller Freund an Ihrer Person interessiert. Er könnte vielmehr Ihre Daten wollen. Entscheiden Sie also bewusst, wen sie als Freund aufnehmen und welche Daten für den Kontakt einsehbar sein sollen.
Wenn Sie vermeiden möchten, dass sich jedermann durch Ihre Freundschaften klicken kann, definieren Sie die Zugänglichkeit Ihrer Kontakte in den „Allgemeinen Informationen“ unter „Privatsphäre“.
Die persönlichen Kontaktinformationen können privat gehalten werden, beispielsweise wenn die private Handynummer nicht für die geschäftlichen Kontakte zugänglich sein soll. Dies lässt sich in der „Privatsphäre“ unter „Benutzerdefinierte Einstellungen“ ändern.
Fotoalben müssen nicht zwangsläufig für jeden Freund sichtbar sein. Sollen also beispielsweise die Urlaubsfotos nicht von den geschäftlichen Kontakten eingesehen werden, so können Sie dies in den „Privatsphäre“-Einstellungen in der Rubrik „Fotos“ ändern. Wenn Sie dort die Einstellung „Benutzerdefiniert“ wählen, können Sie dort die entsprechende Freundesliste auswählen, für welche die Fotoalben sichtbar sein sollen.
In dieser Kategorie können Sie definieren, welche Änderungen in den privaten Einstellungen (z.B.: Beziehungsstatus, Interessen, Wohnort, etc…) für Ihre Freunde sichtbar gemacht werden sollen. So können Sie beispielsweise den Punkt „Beziehungsstatus ändern“ abwählen und somit uninteressanter erscheinen lassen.
Besonders die Nutzung von Anwendungen (oder „Apps“), die von Dritten entwickelt worden sind, stellen eine große Gefahr für persönliche Daten dar. So sollen User-IDs von ebendiesen Anwendungen an Anzeigekunden oder Adressensammler weitergegeben worden sein. Facebook-User können sich allerdings auch vor solchen Datentransfers schützen, indem sie so wenige Anwendungen wie möglich verwenden. Die „Privatsphäre“ bietet zudem in der Rubrik („Anwendungen und Webseiten“) einen Überblick über die Anwendungen Dritter, die Sie verwenden.
Dialoge auf der Pinnwand sind öffentlich und können von allen Kontakten gelesen werden. Möchten Sie also eine private Nachricht an einen Freund senden, nutzen Sie die Möglichkeit, auf dem Profil des Kontaktes über „Eine Nachricht senden“ eine Mitteilung zu verschicken.
Fazit:
Überprüfen Sie regelmäßig die Möglichkeiten, die Facebook bietet, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Halten Sie die Informationen, die privat sind, auch privat. Stellen Sie durch Ihre „Privatsphäre“-Einstellungen sicher, dass die Daten auch privat bleiben. Überlegen Sie außerdem genau, wen Sie als Freund hinzufügen und somit freien Zugang zu Ihren Daten bieten.
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Sören Siebert auf Google+