Das Urheberrecht kann mit dem technischen Fortschritt im Netz kaum Schritt halten. Texte, Musik, Bilder oder Software, alles lässt sich technisch beliebig kopieren.
Was dabei oft übersehen wird, nicht alles was technisch möglich ist, ist urheberrechtlich auch erlaubt.
21.01.12» Nachdem kino.to vor kurzem vom Netz genommen und ein Teil der Betreiber verurteilt wurde, entstand binnen kürzester Zeit der Nachfolger kinox.to, der nach gleichem Prinzip arbeitet und optisch fast gleich in Erscheinung tritt. » weiterlesen ...
20.01.12» Wird eine Fotografie ohne Einwilligung des Fotografen veröffentlicht oder auf andere Weise verwertet, stellt dies einen Urheberrechtsverstoß dar und ist unzulässig. Das KG Berlin hatte zu entscheiden, ob dies auch in dem Fall gelte, wenn eine Fotografie lediglich abfotografiert wird. » weiterlesen ...
17.01.12» Die Erben von Loriot – alias Vicco von Bülow haben gegen Wikipedia eine einstweilige Verfügung erwirkt. Wikipedia muss sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten tragen. Bei Wiederholung der Urheberrechtsverletzung droht außerdem ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000,00 €. » weiterlesen ...
10.01.12» Der Bundesgerichtshof entschied im April 2010, dass Google für die in der Bildersuche wiedergegebene Vorschaubilder nicht haftet. Im Oktober 2011 hatte der BGH in einem ähnlichen Fall erneut über die urheberrechtliche Zulässigkeit der sog. „Thumbnails“ zu entscheiden. » weiterlesen ...
02.01.12» Den Inhabern von urheberrechtlich geschützten Videos ist YouTube schon lange ein Dorn im Auge, weil Nutzer geschützte Videos für jedermann kostenfrei zugänglich machen können. Das OLG München hatte nun zu entscheiden, ob Rechteinhabern gegen YouTube ein Auskunftsanspruch zusteht. » weiterlesen ...
29.12.11» Nachdem Anfang Juni 2011 mehrere Betreiber der Internetseite kino.to festgenommen wurden, hatte kurz vor Weihnachten das AG Leipzig über die Strafbarkeit der Betreiber der Streaming-Plattform zu entscheiden – und sprach dabei auch die Strafbarkeit der Nutzer derartiger Streaming-Portale im Internet an. » weiterlesen ...
10.12.11» Seit Jahren streiten sich Vertreter der IT-Wirtschaft mit der Gema über Musikrechte. Nun wurde überraschenderweise eine Einigung erzielt, welche neben der Schaffung von Klarheit auch neue Einkünfte für Musiker mit sich bringt. » weiterlesen ...
02.12.11» Mit der Frage, ob ein Rechtsmissbrauch vorliegt, wenn ein Urheber mehr als 100 Abmahnungen wegen der gleichen Angelegenheit gegenüber Rechtsverletzern ausspricht, hat sich das Oberlandesgericht (OLG) Hamm im Sommer 2011 in einer jetzt veröffentlichten Berufungsentscheidung beschäftigt. » weiterlesen ...
26.11.11» Die illegale Streaming-Seite kino.to wurde vor einiger Zeit abgeschaltet. Doch die Community fand schnell Mittel und Wege, wieder Filme online kostenlos anzubieten und anzusehen. Eine Lobby fordert nun ein rigoroseres rechtliches Durchgreifen bei den Nachfolgern. » weiterlesen ...
20.11.11» Das Oberlandesgericht München entschied in zweiter Instanz am Donnerstag, dass das Videoportal YouTube keine Nutzerdaten herausgeben muss. Im aktuellen Fall hatte ein Mitglied der Plattform Teile des Kinofilms "Werner Eiskalt" veröffentlicht. » weiterlesen ...
02.11.11» Um nicht selbst alle Inhalte erstellen zu müssen, binden Webseitenbetreiber oft RSS-Feeds anderer Internetseiten auf der eigenen Webseite ein. Diese Vereinfachung für den Betreiber der Internetseite kann jedoch nach einer aktuellen Entscheidung des LG Berlin schnell zur Haftungsfalle werden. » weiterlesen ...
17.10.11» Wird ein Kunstwerk ohne Einwilligung des Urhebers fotografiert und damit vervielfältigt, stellt dies grundsätzlich eine Urheberrechtsverletzung dar. Das LG Berlin hatte sich nun mit der Frage zu beschäftigen, ob bei der Veröffentlichung in einer Online-Datenbank eine Ausnahme gegeben ist. » weiterlesen ...
06.10.11» Möchte eine Person ein urheberrechtlich geschütztes Werk nutzen, so muss er dafür oftmals Lizenzgebühren zahlen. Nutzt er das Werk ohne Lizenz, stehen dem Rechteinhaber Schadensersatzansprüche zu. Wie hoch diese zu bemessen sind, hatte das LG Köln Anfang August zu entscheiden. » weiterlesen ...
26.09.11» Werden Internetnutzer bald von Ihrem Providern wegen der Nutzung von p2p-Tauschbörsen verwarnt? Angeblich wird die CDU in 8 Wochen einen Gesetzvorschlag für ein deutsches Warnmodell vorlegen. » weiterlesen ...
23.09.11» Die Rechtsprechung zum Suchmaschinengiganten Google wird immer umfassender. Während der BGH erst letztes Jahr die Google-Bildersuche aus urheberrechtlicher Sicht als zulässig ansah, hatte das KG Berlin nun zu entscheiden, ob Google für Rechtsverletzungen im Suchergebnis haftet. » weiterlesen ...
09.09.11» Damit eine Melodiefolge urheberrechtlichen Schutz erlangt, ist ein gewisses Maß an Individualität und das Überschreiten der erforderlichen Schöpfungshöhe nötig. Das OLG München hatte zu entscheiden, ob dies für den bekannten McDonalds-Werbejingle „Ich liebe es“ der Fall ist. » weiterlesen ...
Soweit ersichtlich hat sich das LG Berlin als erstes deutsches Gericht mit der Zulässigkeit von Creative Commons Lizenzen auseinandergesetzt. Unter Creative Commons werden Standardlizenzverträge verstanden, mit welchen Personen bestimmte Nutzungsrechte zB. an Fotos eingeräumt werden. » weiterlesen ...
31.08.11» Der Bundesgerichtshof hatte sich in einem aktuellen Fall mit der Frage auseinanderzusetzen, ob einem Lernspiel für Kinder Urheberrechtsschutz zugesprochen werden kann. » weiterlesen ...
Lässt man sich das Nutzungsrecht an einem Werbeträger einräumen, so fragt sich, wie weit diese Rechteeinräumung reicht. Das LG Köln hatte in einem aktuellen Verfahren zu entscheiden, ob das urheberrechtliche Nutzungsrecht für Bilder auf einer Webseite auch für einen Fotoband gilt. » weiterlesen ...
19.08.11» Eine außergerichtliche Einigung zwischen der Videoplattform YouTube und dem US-Verband der Musikverlage National Music Publishers? Association (NMPA) legt einen vier Jahre andauernden Rechtsstreit nieder. Die Art der Einigung erscheint ungewöhnlich und gut durchdacht zugleich. » weiterlesen ...