Das Internet wirft auch für die Arbeitswelt zahlreiche Fragen auf:
Hier finden Sie die aktuellsten News und Urteile.
24.12.11» Der Europäische Gerichtshof (EuGH) stellt klar, dass eine zeitliche Beschränkung der Urlaubsmitnahme in gewissem Rahmen zulässig ist. Die Klage eines Arbeitnehmers auf Ausbezahlung nicht genommenen Urlaubs führte zur Antwort des EuGH auf die Frage der zulässigen Grenzen der Urlaubsübertragung. » weiterlesen ...
30.11.11» Das Bundesarbeitsgericht hat die Rechte von Menschen mit einer Schwerbehinderung in Hinblick auf eine arbeitsrechtliche Diskriminierung bei der Stellensuche gestärkt. » weiterlesen ...
29.11.11» Die Klausel im Arbeitsvertrag, nach der sämtliche Überstunden mit der zu zahlenden Bruttovergütung abgegolten sein sollen, ist unwirksam. » weiterlesen ...
08.10.11» Die Nutzung des dienstlichen PC’s oder des Internets für private Zwecke muss vom Arbeitgeber genehmig sein. Wenn dies der Fall ist, stellt sich die Frage, ob der Arbeitgeber bei Abwesenheit des Arbeitnehmers auf das E-Mail-Postfachzugreifen darf oder nicht? Mit dieser Frage hat sich das LAG Berlin-Brandenburg befasst. » weiterlesen ...
29.04.11» Heute um 12 Uhr wird die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton stattfinden. Es ist genau die Mittagszeit. Doch wenn das Mittagessen vorbei ist, ist die Heirat noch lange nicht beendet. Es stellt sich die Frage: Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Arbeitnehmer (und Hochzeitsfans), um das Londoner Großereignis, während der Arbeitszeit zu genießen? Schließlich wird die Hochzeit des königlichen Paares live im TV, Radio, als Stream im Internet und auf vielen Webseiten als Live Ticker übertragen. » weiterlesen ...
28.04.11» Wird einem Arbeitnehmer ein Dienst-Laptop überlassen, so darf dieser - bei keiner anderen Vereinbarung - nur für dienstliche Zwecke verwendet werden. Wird der Rechner hingegen zur Nutzung von Hackersoftware verwendet, kann dies einen Verstoß gegen arbeitsrechtliche Pflichten darstellen. » weiterlesen ...
17.03.11» Das Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern musste entscheiden, ob eine sogenannte Verschwiegenheitsklausel in einem Arbeitsvertrag wirksam ist. Die Arbeitnehmerin hatte trotz Verschwiegenheitserklärung mit Kollegen über die Höhe des Gehalts gesprochen und wurde daraufhin abgemahnt. » weiterlesen ...
14.10.10» Der Datenschutz von Arbeitnehmern ist gestärkt worden. Die Bundesregierung legte einen entsprechenden Gesetzentwurf vor und so soll es den Arbeitgebern erschwert werden, ihre Mitarbeiter auszuspähen. Die Vorfälle bei Lidl, Deutsche Bahn und Deutsche Telekom waren ausschlaggebend für dieses Handeln. Besonders im Einzelhandel stößt dies auf Kritik und Proteste der Arbeitgeber. » weiterlesen ...
29.07.10» Private Telefonate und E-Mail während der Arbeitszeit sind bei Arbeitgebern nicht erwünscht, Arbeitnehmer müssen unter Umständen mit einer Kündigung rechnen. Ein Arbeitnehmer ist generell nicht dazu befugt, den PC am Arbeitsplatz für private Mails zu gebrauchen. Auch Surfen ist nur nach ausdrücklicher Zusage des Chefs erlaubt. » weiterlesen ...
14.07.10» Nachdem ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz über mehrere Wochen hinweg täglich einige Stunden private E-Mails verfasst und beantwortet hat, kündigte ihm sein Arbeitgeber fristlos, also ohne zuvor eine Abmahnung auszusprechen. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Niedersachen hatte zu bewerten, ob die Kündigung gerechtfertigt ist, nachdem das Arbeitsgericht Nienburg vorinstanzlich einer Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers stattgegeben hatte. » weiterlesen ...
20.05.10» Seit dieser Woche gelten für Dienstleister insbesondere im Internet neue Vorschriften für die Kennzeichnung der eigenen Internetangebote. Die Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung ergänzt die zahlreichen Vorschriften der Impressumspflicht, des Fernabsatzrechts sowie der Preisangabenverordnung. » weiterlesen ...
08.02.10» Seit dem 1. Januar 2010 sind die neuen Regelungen für Arbeitgeber zur Meldung von Löhnen für Mitarbeiter in Kraft getreten. Ab diesem Zeitpunkt müssen die Einkommensdaten von Mitarbeitern an eine Speicherstelle der Deutschen Rentenversicherung gemeldet werden. Hierzu wurde ELENA, der "Elektronische Entgeltnachweis" eingeführt. » weiterlesen ...
27.01.10» Es klingt wie eine Binsenweisheit, aber Vorsicht ist zu dieser Zeit beim Surfen im Internet wichtiger denn je. Online-Kriminelle haben die unendlichen Weiten des WWW schon länger für sich entdeckt und treiben so ihr Unwesen. » weiterlesen ...
26.10.09» Nachdem ein Systemadministrator sich unerlaubt fremde E-Mails angesehen hatte, kündigte ihm sein Arbeitgeber fristlos. Das Landesarbeitsgericht München hatte nun zu klären, ob die fristlose Kündigung gerechtfertigt ist. » weiterlesen ...
01.09.09» Wer kennt dies nicht? Man sitzt am Arbeitsplatz und überlegt, schnell einmal das ein oder andere im Internet nachzuschauen – seien es nun die neusten Party-Fotos von den Kollegen auf Plattformen wie studiVZ oder facebook oder das Abrufen von privaten Mails. » weiterlesen ...
21.07.09» Bewerber sollten vor der Abgabe einer Bewerbung darauf Acht geben, dass sensible und tendenziell heikle Inhalte wie beispielsweise Partyfotos auf Social-Network Plattformen nicht von den Personalchefs eingesehen werden können. » weiterlesen ...
14.02.09» Verweigert der Betriebsrat die Zustimmung zu einer personellen Maßnahme mittels E-Mail ohne qualifizierte elektronische Signatur, verstößt er dabei gegen das Schriftformerfordernis. Dies bestätigte das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg in seiner Entscheidung (AZ: 5 TaBV 8/07). Die Arbeitgeberin und der Betriebsrat stritten darüber, ob der Betriebsrat seine Zustimmung zur Eingruppierung/Umgruppierung der Arbeitnehmer form- und fristgemäß durch Erklärung per E-Mail verweigert hat und die Schriftform des § 99 BetrVG (Mitbestimmung bei personellen Einzelmaßnahmen) gewahrt wurde. » weiterlesen ...
24.05.08» Ein Polizeibeamter, der über mehrere Jahre - auch während Krankheitsphasen- einer nicht genehmigten Nebentätigkeit als Internethändler nachgeht und dabei in mehreren tausend Fällen Waren an- und verkauft, ist aus dem Dienst zu entfernen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. » weiterlesen ...
28.04.08» Liegt keine sog. exzessive Privatnutzung des Internets bzw. des Dienst-PCs vor, so muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zunächst abmahnen. Dies hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz entschieden. » weiterlesen ...
10.10.07» Die 10. Kammer des Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm (Az.: 10 Sa 512/07, Urteil vom 17.08.2007) hatte im Rahmen einer arbeitsrechtlichen Streitigkeit auch über die Fragen zu entscheiden, ob bei einer Kündigung per SMS die Schriftform gewahrt ist und ein Auflösungsvertrag durch wechselseitigen Versand von Kurznachrichten den Formerfordernissen des BGB entspricht. » weiterlesen ...
Im Themenfeld Arbeitsrecht hat sich in den letzten Jahren auch durch das Internet einiges geändert. Neue Fragen wurden aufgeworfen, die es ohne die Internet-Technologie nicht gab. Das Arbeitsrecht befasst sich mit den Rechten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen.
Typische Fragestellungen im Arbeitsrecht in Bezug auf die neuen Medien sind bspw.: Wie das Internet am Arbeitsplatz genutzt werden darf oder in welcher Form eine Kündigung im Internetzeitalter zu erfolgen hat. Vor allem die Fragen, wer dafür haftet, wenn ein Arbeitnehmer auf dem Dienst-Computer illegale Software installiert hat oder im Internet nicht im Sinne des Unternehmes aktiv ist, sind für alle Beteiligten eines Arbeitsverhältnisses von Bedeutung.
Informieren und Vorbeugen (durch Transparenz und klare Regeln) sind bei den rechtlichen Fragestellungen rund um das Arbeitsrecht und Arbeitsverhältnisse in Unternehmen oberstes Gebot.