Abmahnwelle wegen Google Fonts

Achtung Abmahnung: Prüfen Sie jetzt die Einbindung von Google Fonts

Fachlich geprüft von: Rechtsanwalt Sören Siebert Rechtsanwalt Sören Siebert
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Das Wichtigste in Kürze

  • Achtung: Es kursieren viele Abmahnungen von Privatpersonen und Abmahnkanzleien wegen Google Fonts. Sie versuchen Webseitenbetreibern aufgrund eines Urteils des LG München das Geld aus der Tasche zu ziehen.
  • Prüfen Sie mit unserem Google Fonts Scanner, ob Sie Google Fonts remote oder lokal eingebunden haben. Versuchen Sie im Falle der Remote-Einbindung auf eine lokale Einbindung umzusteigen.
  • Reagieren Sie nicht direkt auf Abmahnungen oder bezahlen Sie diese einfach. Überprüfen Sie Ihre Google Fonts-Integration mithilfe unseres Google Fonts Scanners.

Worum geht's?

Das Landgericht München I hat am 20.01.2022 in seinem Urteil (Az.: 3 O 17493/20) die Rechtswidrigkeit der Remote-Einbindung von Google Fonts bestätigt. Infolgedessen haben die Abmahnungen seither deutlich zugenommen und immer mehr Privatpersonen und Abmahnkanzleien nutzen das Urteil, um Schadensersatz zu fordern. Dadurch wächst die Verunsicherung bei Website-Betreibern. Finden Sie heraus, ob es Anlass zur Sorge gibt und wie Sie am besten auf solche Abmahnungen reagieren. Aber zuerst ...

Was sind Google Fonts?

Google Fonts ist ein interaktives Verzeichnis mit über 1400 von Google bereitgestellten Schriftarten (engl.: fonts). Diese Bibliothek ist frei verfügbar und kann sowohl remote als auch lokal verwendet werden. Eine große Auswahl an Schriftarten steht zur Verfügung, um Ihre Website und Ihren Text anzupassen. Auf diese Weise vereint Google Fonts Schlichtheit und Individualität in einem. Eine fehlerhafte Google Fonts-Einbindung übermittelt jedoch personenbezogene Daten der Website-Besucher an Google, weshalb es datenschutzrechtliche Bedenken gibt.

arrow right blueWenn Sie wissen möchten, wie Sie Google Fonts richtig einbinden und DSGVO-konform verwenden, finden Sie in diesem Artikel weitere Informationen.

Datenschutz vs. Google Fonts

Wenn Sie die gewünschten Schriftarten herunterladen und lokal auf Ihrem Server speichern, werden die Schriftarten beim Besuch der Website direkt von Ihrem Server nachgeladen, anstatt online von den Google-Servern heruntergeladen zu werden. Dadurch wird keine Verbindung zu Google-Servern hergestellt und es werden keine Daten an Google gesendet. Mit dieser Einbindung sind Sie auf der sicheren Seite und vom Urteil nicht betroffen.

Kritisch wird es erst, wenn Sie Google Fonts remote nutzen und nicht lokal auf Ihrem eigenen Server speichern. In diesem Fall werden einzelne Schriftarten beim Aufruf der Website nicht von Ihrem Server, sondern von Google-Servern geladen. Bei diesem Vorgang werden automatisch personenbezogene Daten der Website-Besucher (einschließlich ihrer IP-Adresse) an Google übermittelt. Damit hat der jeweilige Website-Besucher keine Kontrolle mehr über die Verarbeitung seiner Daten, was eine nicht hinnehmbare Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts darstellt.

Sowohl Sie als Website-Betreiber als auch Google LLC sind für den Schutz der personenbezogenen Daten der Website-Besucher verantwortlich. Tun Sie dies nicht, müssen Sie mit hohen Abmahnkosten aufgrund von DSGVO-Verstößen rechnen.

Prüfen Sie deshalb jetzt Ihre Website mit unserem Google Fonts Scanner. Geben Sie dazu einfach den Link Ihrer Website ein und drücken Sie auf „Jetzt Website prüfen“. Unser Scanner prüft Ihre Website anschließend, ob Sie Google Fonts rechtskonform eingebunden haben. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Sören Siebert
Sören SiebertRechtsanwalt

Wichtiges Urteil zu Google Fonts

Im Fall der automatischen Übertragung der IP-Adresse des Website-Besuchers hat das LG München I die Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts in Form der informationellen Selbstbestimmung nach § 823 Abs. 1 BGB bestätigt. Zur informationellen Selbstbestimmung gehört nämlich das Recht, selbst über die Weitergabe und Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten zu entscheiden. Durch den Kontrollverlust über die eigenen personenbezogenen Daten wird dieses Recht verletzt.

Darüber hinaus stellt das LG München I fest, dass jede fehlerhafte oder fehlende Einwilligung ebenfalls eine Verletzung der allgemeinen Persönlichkeitsrechte der Website-Besucher gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO darstellt.

Sowohl die automatische Weiterleitung der IP-Adresse als auch die fehlerhafte oder fehlende Einwilligung des Website-Besuchers begründen damit einen Ersatzanspruch des entstandenen immateriellen Schadens aus Art. 82 DSGVO.

Laut dem LG München I ist die lokale Methode datenschutzrechtlich unbedenklich, da bei der lokalen Einbindung von Google Fonts keine Daten an Google gesendet werden.

So prüfen Sie Ihre Website

Mit unserem Google Fonts Scanner können Sie schnell und einfach Ihre Website auf eine DSGVO-konforme Einbindung prüfen. Geben Sie dazu einfach Ihre Website-Adresse in das Feld ein und klicken Sie auf Jetzt Website prüfen. Um den Rest kümmert sich unser Google Fonts Scanner. Er gibt Ihnen im Falle einer fehlerhaften Einbindung entsprechend Handlungsanweisungen mit auf den Weg. So lässt sich Ihr Abmahnrisiko auf ein Minimum reduzieren.

Haben Sie hingegen Google Fonts rechtskonform eingebunden, dann erhalten Sie auch darüber einen kurzen Hinweis und Sie brauchen sich ab dann keine weiteren Sorgen mehr zu machen, dass auch Sie Opfer dieser Abmahnwelle werden.

Jetzt Website prüfen

Praxis-Tipp

Umgehen Sie der Gefahr und prüfen Sie Ihre Website auf eine korrekte Einbindung von Google Fonts mithilfe unseres Google Fonts Scanners. Innerhalb weniger Sekunden erhalten Sie eine Übersicht, ob Sie von der bestehenden Abmahnwelle betroffen und damit abmahngefährdet sind.

Jetzt Website prüfen

Wie Sie damit umgehen sollten, wenn Sie eine Abmahnung erhalten

Sowohl Privatpersonen als auch Abmahnkanzleien versuchen seit geraumer Zeit, aus den Entscheidungen des LG München I Kapital zu schlagen und haben daraus ein eigenes „Geschäftsmodell“ entwickelt. Hier besteht die Strategie darin, Website-Betreiber bundesweit abzumahnen, die Google Fonts fehlerhaft eingebunden haben. Sie fordern auf Grundlage des Urteils einen Schadensersatz in Höhe von 100 Euro sowie die Unterlassung der weiteren Nutzung von Google Fonts.

Wenn Sie solche Abmahnungen aus Ihrem Briefkasten fischen, dann stellen sich zwar Ihre Nackenhaare zu Berge, es ist aber kein Grund zur Sorge. Bewahren Sie Ruhe und gehen Sie wie folgt vor:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie Google Fonts remote oder lokal Überprüfen Sie den Quellcode Ihrer Webseite und suchen Sie nach Verlinkungen wie fonts.googleapis.com oder fonts.gstatic.com. Wir empfehlen dazu die Verwendung der Suchfunktion (STRG + F bzw. Command + F). Wenn Sie eine solche Verlinkung finden, ist es wahrscheinlich, dass Sie Google Fonts nicht lokal, sondern remote und damit rechtswidrig eingebunden haben.
    Mit unserem neuen Check-Tool „Haben Sie Google Fonts korrekt eingebunden?“ können Sie Ihre Website ganz einfach selbst überprüfen. Dieses Tool prüft, ob Sie Google Fonts rechtmäßig in Ihre Website einbinden, und gibt Ihnen bei fehlerhafter Einbindung Tipps, wie Sie schnell und sicher auf eine lokale Einbindung umstellen.
  1. Wenn Sie feststellen, dass Sie Google Fonts rechtswidrig verwenden, schalten Sie auf die lokale Integration um, damit die Schriftarten von Ihrem eigenen Server und nicht von Google geladen werden. Hier finden Sie eine Anleitung zur korrekten Einbindung von Google Fonts.
  1. Wenn Sie keinerlei Anhaltspunkte für eine Remote-Einbindung finden oder wissen Sie, dass Sie Google Fonts lokal einbinden, dann antworten Sie einfach mit dem Hinweis, dass Sie sich nach Ansicht des LG München I rechtskonform verhalten und Google Fonts lokal einbinden.
  1. Wenn Sie dennoch Zweifel haben, ob Sie Google Fonts remote oder lokal einbinden, dann nutzen Sie unseren Google Fonts Scanner. So lässt sich schnell und einfach prüfen, ob Sie Google Fonts datenschutzkonform einbinden.

Folgen dieser Abmahnungen

Mit gezielten Abmahnungen versucht man Ihnen als Website-Betreiber ein paar Euro aus der Tasche zu ziehen. Die Nichtbeantwortung solcher Warnungen kann dazu führen, dass sich die klagende Person an eine Datenschutz-Aufsichtsbehörde wendet, wo Sie von Ihrem Beschwerderecht Gebrauch machen kann. In einigen Abmahnfällen haben einzelne Personen behauptet, Websites mit fehlerhafter oder falscher Google Fonts-Einbindung besucht zu haben, um die Verletzung allgemeiner Persönlichkeitsrechte zu begründen und letztendlich Schadensersatz zu „erschleichen“.

Verfahrensrechtlich stellt dieser Ansatz jedoch eine große Hürde für die Kläger dar. Einerseits trägt der Kläger vor Gericht die volle Beweislast. Mit anderen Worten, der Kläger muss den Sachverhalt zunächst glaubhaft darlegen. Andererseits müssen die Gerichtsgebühren im Voraus bezahlt werden, damit das Gericht überhaupt erst tätig wird. Letztendlich ist das Risiko eines Rechtsstreits damit tendenziell hoch. Es wirft die Frage auf, ob es erfolgreich sein wird, Sie als Website-Betreiber wegen der einfachen Behauptung zu verklagen, dass die allgemeinen Persönlichkeitsrechte der klagenden Person überhaupt verletzt wurden, indem die Person gezielt nach einer fehlerhaften oder fehlenden Einbindung sucht.

Die Gerichte kennen mittlerweile diese Abmahnpraxis, weshalb sie hohe Anforderungen an die Prüfung solcher Sachverhalte stellen. Kann die klagende Person den Sachverhalt nicht eindeutig glaubhaft darstellen, wird das Gericht die Klage mit hoher Wahrscheinlichkeit abweisen. Das Risiko, dass Privatpersonen mithilfe einer Abmahnung gegen Sie gerichtlich vorgehen werden, ist daher tendenziell gering.

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Praxis-Tipp

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Sebastian Lenz
Sebastian Lenz

Sebastian Lenz ist Student und unterstützt nebenbei das eRecht24-Team in der Content-Erstellung von juristischen Beiträgen und Ratgebern. Durch seinen juristischen Background kann er komplizierte Sachverhalte und Themen in eine verständliche Form für die Praxis übertragen, sodass der Leser einen bestmöglichen Mehrwert daraus erhält. Seine Schwerpunkte und Interessen liegen besonders im IT-Recht sowie Strafrecht.

Rechtsanwalt Sören Siebert
Sören Siebert
Rechtsanwalt und Gründer von eRecht24

Rechtsanwalt Sören Siebert ist Gründer von eRecht24 und Inhaber der Kanzlei Siebert Lexow. Mit 20 Jahren Erfahrung im Internetrecht, Datenschutz und ECommerce sowie mit mehr als 10.000 veröffentlichten Beiträgen und Artikeln weist Rechtsanwalt Sören Siebert nicht nur hervorragende Fach-Expertise vor, sondern hat auch das richtige Gespür für seine Leser, Mandanten, Kunden und Partner, wenn es um rechtssichere Lösungen im Online-Marketing und B2B / B2C Dienstleistungen sowie Online-Shops geht. Neben den zahlreichen Beiträgen auf eRecht24.de hat Sören Siebert u.a. auch diverse Ebooks und Ratgeber zum Thema Internetrecht publiziert und weiß ganz genau, worauf es Unternehmern, Agenturen und Webdesignern im täglichen Business mit Kunden ankommt: Komplexe rechtliche Vorgaben leicht verständlich und mit praktischer Handlungsanleitung für rechtssichere Webseiten umsetzen.

Heiner
Hallo,

ich hatte anscheinend GoogleFonds auf meiner Webseite, habe es jetzt in Wordpress angepasst und jetzt sind die weg. Was mache ich jetzt mit der Forderung von 170 €? Soll ich die bezahlen oder nicht zahlen? Viele Grüße, Heiner

-1
Julius
Hallo Heiner,
welches Plugin hast du für das entfernen der Google Fonts verwendet?
Ich bin mir auch unsicher wie ich mit der Abmahnung umgehen soll... ist es sinnvoll da einen IT-Anwalt einzuschalten? Ich kann es ja schwer einsehen so viel Geld zu zahlen, das ganze wirkt schon sehr erschlichen auf mich...

0
nadine
Ich habe das gleiche Problem und würde gerne wissen was macht ihr mit den 170 Euro? zahlen?
0
Wiebke
Reinhard Mohr sagte :
Hallo,
ich bin Webdesigner und bei Ihnen Premium-Mitglied – und habe gerade den Fonts-Scanner über die Website eines Kunden laufen lassen, bei dem Google-Schriften definitiv eingebunden sind (ich wollte Ihren Scanner und die Infos meinem Kunden empfehlen).
Ihr Scanner sagt: Keine Probleme!
Das ist nicht korrekt!
Wie können wir das Problem klären? So dass ich meine Kunden zu Ihrem Scanner schicken kann?
Danke
Reinhard Mohr


Hallo, genau das selbe ist mir auch passiert. Ich hab mich allerdings tatsächlich auf den Scanner verlassen und nun in der Konsequenz tatsächlich eine anwaltliche Abmahnung kassiert in Höhe von 170 Euro.
Ein bisschen hoffe ich noch auf Kulanz durch den eRecht24 Support und wenigstens auf eine kurze Beratung wie ich jetzt am besten mit der Abmahnung umgehe. Das wäre ja in meinem Fall tatsächlich nicht passiert, wenn der Check den googleapis Link gefunden hätte.
Ich hätte natürlich auch selber in den Quelltext gucken können - aber ich hatte zu der Zeit keinen Anlass dem Check nicht zu vertrauen weil ich ansonsten sehr zufrieden mit dem Service von eRecht24 bin.

0
Kai
Bei mir ist es z. B. ganz anders herum. Ich habe eine Seite ohne jeglichen Code von Google-Fonts und der Scanner meldet "Unsicher". Ich habe mit dem Support einen Chat gestartet, aber so richtig haben wir keine Lösung gefunden. Geht man nämlich in den erweiterten Scanner, so kommt dann die Meldung "alles OK". ... Auf mich wirkt das irritierend!
0
Tom
Ist vielleicht Google Maps oder youtube eingebunden? Die binden nämlich auch Google Fonts mit ein!
0
Markus
Ich hätte mal eine Frage die auch Interessant ist.

Meine Abmahung kam mit E-Post Brief. Also hier werden diue Daten an die Post übermittelt (AES Verschlüsselung), ausgedruckt und gefalzt und kuvertiert. Das funktioniert in der Regel automatisch. Bei einem Fehler muss aber manuell (durch einen Mitarbeiter) eingegriffen werden. Auch werden von jedem Druck Stichproben gezogen um das Ergebnis zu prüfen. Wie sieht es mit dem DSGVO hier aus? Es kann doch sein das nun eine oder meherere Personen von dem Inhalt Kenntnis haben und das wäre doch auch eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeite srechts, oder? Gruß Markus

0
Mike
Also ich habe das Problem mit meinen WordPress-Seiten mit einem Plugin gelöst...
Anleitung dazu hier:
https://www.youtube.com/watch?v=v4gsQ-EVYMk
Und das Plugin "EasyGogleFonts deaktiviert und gelöscht"
Danach waren beide meiner Wordpress-Installationen sauber - ohne großen Aufwand...

1
jago
ich habe folgende Meldung im Backend:
Google Fonts
Du hast aktuell keine Google Fonts auf deiner Website in Benutzung.

Dennoch weist ihr Tool auf Ergebnis für www.bergmannsverein-koellerbach.de/

Ihre Website ist abmahngefährdet.
Google Fonts ist nicht DSGVO-konform eingebunden.

0
wolf
das gleiche erlebe ich auch. am besten man verlässt sich nicht auf prüftools, sondern bindend die schriften einfach manuel über den localen server ein. dann kann ganz sicher nichts passieren.
0
Rocco
Der Google Fonts Scanner prüft auch nur die Seite, die man eingibt, keine Unterseiten !(!)

Eingabe: meineDomain.de
Dann wird allerdings nicht geprüft: meineDomain.de/meineUnterseite

meineUnterseite könnte natürlich auch Google Fonts enthalten, die durch die Lappen gehen! Das kann z.B. dann passieren, wenn die Google Fonts von einem Wordpress Plugin stammen, das meineUnterseite nutzt.

1
Stephanie
Wie ist es denn, wenn ich einen Blog bei Blogspot habe (auch als Link xxx.blogspot.com)? Ich hoste die Website ja dann gar nicht selbst. Kann ich dann überhaupt dafür verantwortlich gemacht werden oder kann nur Blogspot selbst abgemahnt werden?
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Holger
Das würde mich auch interessieren. Man findet dazu im Netz keine wirkliche Antwort. Das gleiche gilt auch für Google Sites. Dort habe ich selbst ja keinen richtigen Einfluss. Wäre toll, wenn man dazu mehr erfährt. Dann müssten die Dienste in Deutschland ja eigentlich unnutzbar sein.
4
sodala
Hallo,

ich verwende Wordpress und ich habe die Schriften alle lokal eingebunden. Trotz alledem werden mir mit dem Scanner von Sicher3.de noch geladene Schriften angezeigt. Mit der Hilfe von dem Plugin Real Cookie Banner in der Free-Variante UND (ein Plugin hat nicht funktioniert) Borlabs Font Blocker wurden mir immer noch 2 Schriftarten geladen.

Es handelt sich um https://font.gstatic.com/s/roboto.....

Vieles habe ich ausprobiert, bis ich draufgekommen bin, dass es sich um das Google rechapta v3 handelt. Ich habe dies nun deaktiviert und nun war alles OK.

GROSSES ABER: Nun bekomme ich wieder SPAM jede Menge über das Kontaktformular . Das ist unerträglich! Eigentlich ist es eine Zumutung zu Lasten des KUNDEN, der nun jede Menge SPAM bekommt nur wegen diesem Sch***-Urteil :-(

Weiß hier zufällig jemand ob es hier eine Datenschutzkonf orme Lösung gegen SPAM gibt???

1
Marc
Falls du Gravity-Forms einsetzt, gibt es dort die Alternative "Honeypot".
0
Jakob Deckstein
anstelle ReCaptcha nutzen wir Contact Form 7 Image Captcha ...
2
ui
Servus,

das Problem hatte ich auch. Hab auf ein anderes Kontaktformluar gewechselt.
Gruß

2
Gilbert
Versuche das hier, damit kommen wir auch auf diversen Kundenseiten hervorragend klar
https://cleantalk.org/

2
Bettina
Das kann ich auch empfehlen, ich nutze es für alle meine Kunden inzwischen. Honeypot etc. brachte keinen sichtbaren Erfolg.
1
Astrid
Ja, sicher. Das Cookie-Banner von Usercentrics verwenden - das kann auch beim ReCaptcha dafür sorgen, dass es erst geladen wird, wenn die Cookies dafür akzeptiert wurden.
1
Hiro Protagonist
Natürlich kann man auch weiterhin die Google Fonts auf den Google Servern benutzen. Man sollte nur darauf gut sichtbar hinweisen, dass man das tut und warum und was es für Auswirkungen hat. Zudem stimmt es nicht für jede Webseite, dass personenbezogen e Daten von Google bei der Nutzung der Google Fonts von Google bezogen werden können. Vieles von dem was auf diesen Webseiten hier bei eRecht24 steht, ist technisch nicht durchführbar. Es wird auch immer nur oberflächlich angedeutet und nicht genauer beschrieben. Die öffentliche IP Adresse z.B. ist nicht wirklich personenbezogen , sondern bezieht sich auf einen Provider. Erst wenn viele Eventualitäten mit einander zusammen kommen, kann Google, Amazon und Co damit auch etwas anfangen. Natürlich fangen die auch nur mit der ÖIP etwas an und erstellen völlig sinnfreie Erhebungen, die sie ggf. weiter veräußern. Es ist gut, dass es solche Seiten gibt wie diese, jedoch darf man nicht alles glauben. Schriftarten von Google sollten nicht lokal genutzt werden (s.o.). Wenn man sie nutzt, den Cookie Banner entsprechend einrichten und ordentlich darauf hinweisen. Wir haben diese Banner unseren Rechtsexperten zu verdanken. Schutz vor Zugriffen gab es schon vorher. VLG
3
hej-marketing.de
Falls jemand in Wordpress den Elementor (auch ohne Pro) nutzt und die obige Anleitung mag nicht 100% zum Erfolg führen, versucht folgendes (ohne Gewähr) undt ragt in die functions.php des Templates zusätzlich folgendes ein:

add_filter( 'elementor/frontend/print_google_fo nts', '__return_false' );

0
Adrian Reich
Hi, wir verwenden auch Elementor Pro. Allerdings wird immernoch die URL https://fonts.googleapis.com/css?family=Caveat:100,100italic,200,200italic,300,300italic,400,400italic,500,500italic,600,600italic,700,700italic,800,800italic,900,900italic&display=block&ver=6.0.2 angegeben.
Hier ist die Frage, ob wirklich ein Verstoß vorliegt, da die Schrift ja geblockt wird. Wie seht ihr das.

0
Reinhard Mohr
Hallo,
ich bin Webdesigner und bei Ihnen Premium-Mitglied – und habe gerade den Fonts-Scanner über die Website eines Kunden laufen lassen, bei dem Google-Schriften definitiv eingebunden sind (ich wollte Ihren Scanner und die Infos meinem Kunden empfehlen).
Ihr Scanner sagt: Keine Probleme!
Das ist nicht korrekt!
Wie können wir das Problem klären? So dass ich meine Kunden zu Ihrem Scanner schicken kann?
Danke
Reinhard Mohr

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eRecht24 Support
Hallo Herr Mohr,

danke für Ihr Feedback!

Fehler beim Scannen sind uns nicht bekannt, deswegen würden wir das sehr gerne einmal mit Ihnen durchgehen, um mögliche Probleme ausschließen zu können. Bitte melden Sie sich bei uns über support@e-recht24.de mit den entsprechenden URLs. Unser Entwicklerteam wird sich dann direkt mit Ihnen in Verbindung setzen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute,

Ihr eRecht24 Team

2
Scanner-Probleme
Das WordPress-Theme "Twenty Fourteen" zB packt die Links zu den Google Fonts in eine eigene CSS-Datei. Diese CSS-Datei wiederum lädt dann die Google Fonts per @import.

Ihr Scanner müsste also leider alle CSS-Dateien parsen. Oder aber per Crawler-Tool alle geöffneten URLs nach fonts.gstatic.com durchsuchen.

0
Reinhard Mohr
Hallo,
ich bin Webdesigner und bei Ihnen Premium-Mitglied – und habe gerade den Fonts-Scanner über die Website eines Kunden laufen lassen, bei dem Google-Schriften definitiv eingebunden sind (ich wollte Ihren Scanner und die Infos meinem Kunden empfehlen).
Ihr Scanner sagt: Keine Probleme!
Das ist nicht korrekt!
Wie können wir das Problem klären? So dass ich meine Kunden zu Ihrem Scanner schicken kann?
Danke
Reinhard Mohr

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Frank
Ich habe auf meinen Seiten ausschließlich den System-Font Tahoma verwendet. Deshalb sollten meine Seiten eigentlich in Ordnung sein. Ich habe auch alle Seiten explizit darauf überprüft, welche Fonts verwendet werden und finde ausnahmslos Tahoma.
Trotzdem behauptet der Scanner, dass Google-Fonts eingebunden sein sollen. Wie kann das sein?

2
Hiro Protagonist
Bei einem CMS, wie beispielsweise Word Press werden Google Schriftarten auch seitens Templates, Themes, Plugins usw. genutzt.

Die Menüschriftart kann vom Theme verwaltet werden, andere vom Pagebuilder.


1
Frank
Ich habe das Problem gefunden! Es gab noch css-Dateien, in denen Befehle zum Laden von Google-Fonts enthalten waren. Es liegt hier offensichtlich ein Problem des Website-Editors WebSite X5 evo vor, der diese Zeilen nicht löscht, obwohl keine Google-Fonts mehr geladen werden müssen.
1
Markus Frieauff
Ich habe den Verdacht, daß Euer Scanner fehlerhaft arbeitet. Ich habe mehrere Webseiten geprüft, die ich in meinem Webeditor sorgfältig selbst erstellt habe. Auf allen diesen Seiten sind Fonts lokal eingebunden, vom eigenen Server. Trotzdem zeigt mir Euer Scanner an, daß es Google-Font-Einbindung gebe. Das kann nicht stimmen. Ich bin Premium-Mitglied bei e-recht24. Bitte meldet euch bei mir, damit wir das gemeinsam durchgehen. Das würde sowohl mir als auch Euch nutzen.
Liebe Grüße
Markus Frieauff

1
eRecht24 Support
Hallo Herr Frieauff,

danke für Ihr Feedback!

Ein Fehler beim Scannen ist uns nicht bekannt, deswegen würden wir das sehr gerne einmal mit Ihnen durchgehen, um mögliche Probleme ausschließen zu können. Bitte melden Sie sich bei uns über support@e-recht24.de mit den entsprechenden URLs. Unser Entwicklerteam wird sich dann direkt mit Ihnen in Verbindung setzen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute,

Ihr eRecht24 Team

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Lieschen Müller
Die Verwendung von Google Fonts wird in der Datenschutzerkl ärung erläutert. Die kann der Seitenbesucher lesen und weiß, worauf er sich einlässt. Genügt das nicht? Würde ein Cockie-Banner, bei dem der Besucher zustimmen muss, nicht auch genügen?

Danke im Voraus für Ihre Antwort.

2
Niclas
Wie verhält sich das bei der Einbindung von reCaptcha?
Dadurch werden ebenfalls Google Fonts geladen und das kann ich ja so nicht steuern.
Gleiches bei Plugins von anderen Anbietern wie z.B. ein Immobilienbewer tungsplugin. Der Entwickler mit Sitz in Österreich nutzt darin Google Fonts, demnach werden die auch von der Seite meines Kunden geladen.

Wie gehe ich bei diesen beiden Dingen vor? Ist mein Kunde darüber abmahngefährdet oder nicht?

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Torsten Wagner
Maps und ReCaptcha können und müssen ind er Regel erst nach Consent geladen werden. Dementsprechend sind die Fonts auch noch nicht eingebunden...
3
Unkown
Hallo,
ich habe auch die Mail von der Schober erhalten. Ich hatte meine Fonts bereits lokal aber den google rechapter noch aktiv - der hat die Fonts gezogen. Was soll ich machen? Nicht reagieren?

Danke für die Hilfe.

1
Fred
Danke für den Hinweis und die Erläuterungen. Das manuelle einbinden des genutzten Fonts hat bei mir leider nicht funktioniert. Ich habe mir für 29€ ein Tool gegönnt, welches die Arbeit verrichtet. Auch wenn es heißt, Google würde nicht die IP Tracken und somit DSGVO Konform arbeiten, wollte ich hier auf Nummer sicher gehen. Besten Dank. Gruß Fred
1
Michael F Kraus
Vergangene Woche erhielt ich eine Abmahnung von Susanne Schober aus München. Sie hat Recht, es waren Google Fonts eingebunden. Ich habe das geändert und die 100 Euro überwiesen.
Zitat :
zum Ausgleich meines immateriellen Schadens bis spätestens
06.09.2022
100,- Euro an mich zu überweisen: Konto Susanne Schober, IBAN:
DE20 7015 0000 1007 0508 99 BIC: SSKMDEMMXXX


Der Überweisung sbetrag wurde von der Bank zurücküberwiesen mit dem Vermerk
Zitat :
Konto erloschen
.

Nun, 5 Tage später, ein erneutes Schreiben von Susanne Schober:
Zitat :
Ich freue mich sehr, dass Ihre Internetseite diesen Verstoß nun nicht mehr aufweist. Dass Sie Ihre Internetseite überarbeite t haben, ändert aber nichts daran, dass Sie den Verstoß wiederholen könnten.

Trotz Fristablauf habe ich auf mein Schreiben nichts von Ihnen gehört. Ich bin nicht bereit, das so hinzunehmen ...
Bitte zahlen Sie also die von mir angesetzten 100,- € auf mein Konto: Susanne Schober IBAN: DE86500105175438287836 BIC: INGDDEFFXXX


Neue Bank, neues Glück. Ich habe mal 1,00 Euro überwiesen. Mal sehen ob's klappt ...

Was meint der Fachanwalt dazu?

Grüße aus dem Nürnberger Land
MFK

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Steph
Hallo,
ich habe die echte Susanne Schober angeschrieben. Sie weisst die Vorwürfe ab und hat ihrerseits auch schon eine Anzeige gegen die falsche Susanne Schober laufen! Bitte nicht auf diese Abzocke reagieren und/oder auch noch Geld überweisen. Dadurch fühlen sich solche "Gratler" (bayrisch für Gauner) auch noch ermutigt, weitere solche dreisten Abzocken durchzuführen! Viele Grüße Steph

2
Petronilla
Hallo in die Runde,

Susanne Schober sprich Identitätsdiebstah l wurde bereits angezeigt
lt einiger Quellen im Netz;
Ich habe ebenso 1. Abmahnung erhalten, Fonts lokal eingebunden,
2. Abmahnung erhalten mit Zahlungsaufford erung, nicht bezahlt; werde ich auch nicht, da dies ein Geschäftsmodell und eine Trittbrettfahre rei ist bzgl. eines Gerichtsurteils , welches nicht bindend ist.
Es liegt die Beweislast bei der Klägerin dieser sog. Susanne Schober , ( ist eine Briefkastenfirm a in München bzgl. der angegebenen Adresse im Mail ) diese muss die Klage erheben , welches wiederum mit Kosten verbunden ist.
Ob sie diese mit den 100 Euro Beträgen erheben wird, ist fraglich.

Beste Grüsse Petronilla

IP Adressen werden nicht protokolliert via Google

https://developers.google.com/fonts/faq#what_does_using_the_google_fonts_api_mean_for_the_privacy_of_my_users

https://www.mimikama.at/google-fonts/

0
Rudolf
Obacht, das Urteil stammt aus dem Februar d.J. Wer in der aktuellen Datenschutzerkl ärung von Google zu den Fonts liest, kann entnehmen, dass die IP NICHT protokolliert wird:

"Die Google Fonts API ist darauf ausgelegt, die Erhebung, Speicherung und Verwendung von Endnutzerdaten auf das zu beschränken, was zur effizienten Bereitstellung von Schriftarten erforderlich ist. Die Verwendung der Google Fonts API ist nicht authentifiziert und die Google Fonts API legt keine Cookies fest oder protokolliert sie. Anfragen an die Google Fonts-API werden an ressourcenspezi fische Domains wie Fonts.googleapis.com oder fonts.gstatic.com gesendet. Bei Schriftartanfra gen werden getrennt von google.com Anmeldedaten gesendet, die an andere, aber authentifiziert e Google-Dienste wie Gmail gesendet werden.

Die Google Fonts-API protokolliert die Details der HTTP-Anfrage einschließlich des Zeitstempels, der angeforderten URL und aller HTTP-Header (einschließlich Verweis-URL und User-Agent-String), die in Verbindung mit der Verwendung der CSS API bereitgestellt werden.

IP-Adressen werden nicht protokolliert.

Der Zugriff auf protokollierte Daten ist sicher. Zusammengefasst e Nutzungsstatist iken dienen dazu, die Beliebtheit von Schriftfamilien zu messen und werden auf der Analyseseite von Google Fonts veröffentlicht . [...]"

Übrigens: Jeder Browser besitzt standardisiert (bereits ohne zusätzliche Plugins) Einstellungen, mit denen jeder einstellen kann, ob er externe Fonts laden möchte oder nicht. Wenn ein Besucher das nicht will, kann er das ganz einfach global einmal für alle Webseiten einstellen.


23
Daniel
Ich war mir sicher, dass ich keine Google Fonts verwende. Aber man kann sich eines besseren belehren lassen.
Tipp: Für Joomla Nutzer, die das Standard Protostar Template benutzen gibt es unter Erweitert einen Schalter "Google Schrift für Überschrift en". Diesen ausschalten und schon war das Problem auf meiner einfachen Webseite gelöst.
Danke an das eRecht24 Team für die Prüfmöglichkeit

1
Ganz einfach gelöst!!!!
Ich hab mich jetzt schon wirklich meherer WOCHEN damit beschäftigt und bin für meine WordPress Websites auf ein Plugin Namens Real Cookie Banner gestoßen. Das Ding (in der PRO Version) und auch der Support ist wirklich genial! Am besten ist, dass es einen FUNKTIONIERENDE N Scanner hat und man nicht erst lange suchen muss, welche Cookies man überhaupt hat .... das geht alles automatisch! Und auch für GOOGLE FONTS und so gut wie alle anderen GOOGLE Services!

Fazit: Das Plugin kann ich euch für WordPress nur empfehlen, ist einen Blick Wert!

7
Michael
Nun als Kunde bei Ihnen und der Verwendung Ihres Datenschutzgene rators erwarte ich das die Seiten als Save angezeigt werden bei dem Generator. Was leider nicht der Fall ist und ich Rede und Antwort beim Kunden stehen darf, dass seine Seiten abgemahnt werden kann.
Was läuft da bei Ihnen verkehrt und wie kann man dies lösen?

-8
Sebastian
Nur Kunde bei e-Recht 24 zu sein bedeutet nicht, dass die Webseite damit sofort DSGVO-Konform ist. Man muss als Webseitenbetrei ber schon etwas dafür tun! Gerade das Thema die Google-Fonts lokal einzubinden ist ein technischer Eingriff in die Webseite, den e-Recht 24 doch gar nicht leisten kann.
Den Hinweis auf die Abmahnwelle zu geben, eine Tool zur Prüfung zur Verfügung zu stellen, das ist aus meiner Sicht schon sehr viel. Jetzt liegt es am Betreiber die Seite in einen ordentlichen Zustand zu versetzen.

13
Daniel
Und wie sieht die Anleitung bei Shopify aus? Gibt es da auch schon Informationen dazu?
2
Siegfried
https://fonts.googleapis.com ist doch lediglich ein Link. Und bei allen Remotelinks oder auch Bildern, die sich auf einem fremden Server befinden übermittelt man i.d.R. die IP-Adresse.
So auch wenn ich jQuery oder andere Module von remote lade.
Der Logik des Urteils zu folgen, riskiert man Abmahnungen bei all diesen Vorgängen?!?!

2
Andreas
Dumme frage mit der Bitte einer kreativen Antwort ;-)
Wenn ich meine Domain über Google Domains gekauft, über Google Sites meine Homepage zusammengeklick t habe und beim Besuchen der Site ein Hinweis, auf Cookies und die Übermittlun g von Daten an Google angezeigt wird, sollte man vor diesem Abmahnmodell sicher sein. Oder?

1
Micha
Es ist schon interessant, dass die Fonts zur Abmahnung benutzt werden können. Man sollte sich fragen, wie die Besucher überhaupt auf die Webseite gelangen konnten - vermutlich über Google. Und ab diesem Zeitpunkt kann (soweit ich das verstehe) Google über die Systeminformati onen wie Browserid, IP, Klickverhalten etc. alles protokollieren.

11
Anonym
Das Plugin 'replace-google-fonts-with-bunny-fonts' installieren, Cache leeren und nochmals mit dem Scanner hier testen: Läuft.
8
Dann wird die IP aber an fonts.bunny.net übermittelt. Was das Gleiche in rot – ist also ohne Zustimmung – auch DSGVO nicht konform. Auf die fonts.bunny.com Url prüft der Scanner oben einfach nicht. Das Gleiche gilt für alle a
Dann wird die IP aber an fonts.bunny.net übermittelt . Was das Gleiche in rot ist – also ohne Zustimmung – auch DSGVO nicht konform.

Auf die fonts.bunny.com Url prüft der Scanner oben einfach nicht.

Das Gleiche gilt für alle anderen externen Dienst, wie Immobilienporta le, CDNs, iFrames, Calendly usw. » Immer erst Consent holen.

1
Rainer
Perfekt, das hat funktioniert. Einfache kostenlose Lösung
1
Julia
Super! Hat bei mir auch geklappt!
1
Wolfgang
Top, vielen Dank! Dauer 2 Minuten und nun kommt alles DSGVO konform von EU Servern. Vielen Dank für diese Lösung! Und an Antonio Leutsch für die Entwicklung des Plugins!
2
Chris
Wie sieht es aus, wenn das Cookie Consent Tool von eRecht24 verwendet wird? Ich habe es eingebunden und die Schriftarten bzw. Verbindung zu Google wird erst ausgeführt, wenn diese akzeptiert wird. Nach dem hier zur Verfügung gestellten Tool allerdings gilt meine Webseite dennoch als abmahngefährdet?
3
Torsten Wagner
Soweit ich sehe, schließt das auch viele Einbindungen von Google Maps ein, die ja auch die Google Fonts gleich mit lädt. Vielleicht übertreibe ich da auch nur, aber theroetisch müsste man die auch komplett entfernen nach aktueller Rechtslage … ???
5
Ane
Ich habe meine Seite mit Google Maps-Einbindung gescannt. Der Google Font Scanner von eRecht meldet: Kein Problem gefunden. Ein Karten-Dienst ist ein All-in-one-Angebot mit all dazugehörigen Komponenten (Kartenmaterial ohne Beschriftung macht wenig Sinn). Es ist Unsinn, für diese Komponenten explizit eine Nutzer-Einwilligung holen zu wollen - es funktioniert einfach nicht. Entweder alles oder gar nicht. In der Datenschutzerkl ärung wird der Nutzer über die Funktionsweise und dazugehörigen Komponenten des Google Maps (bzw. YouTube) transparent informiert. Darauf basierend kann er seine Entscheidung treffen.
0
Reinhard
Übrigens laden z.B. eingebettete YouTube Videos auch Google Fonts nach.
Fällt das auch darunter? Weil dann muss man darauf auch komplett verzichten, bzw. müssen diese immer mit einer Zwei-Klick Lösung geladen werden.

2
Denis
Interessant, welches Captcha verwendet ihr?
0
Denis
Aufgrund der niedrigen Bewertung wurde der Kommentar ausgeblendet Anzeigen Servus, aber lt. Google ist es nicht erlaubt, die Fonts lokal einzubinden, und dann?
-11
Sebastian
dann muss man auf Systemschriften umsteigen oder entsprechende Lizenzen für die Schriften erwerben.
0
Mike
Und was genau ist Deine Quelle dafür? Google gibt ja sogar selbst eine Anleitung zur lokalen Einbindung der Fonts:

https://fonts.google.com/knowledge/using_type/self_hosting_web_fonts

4
MikeZed
Aber auch hier darfst Du den Hinweis nicht übersehen das Lizenzrechte auf den Fonts gibt. Was wiederum bedeutet, wenn Google Lizenzen von Fonts nicht erneuert und Du die weiterhin nutz, Du Dich selber um die Lizenzen bemühen darfst. Warum sich nur die wenigsten die Arbeit machen Schriften auf dem eigen Server zu Hosten. Und alle Fontanbieter freuen sich wenn Lizenzen nicht eingehalten werden.
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