Datenschutzerklärung für PayPal

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Worum geht's?

PayPal ist ein Online-Bezahldienst, über den User Geld empfangen und senden können. Sie verbinden dazu ihr Girokonto oder ihre Kreditkarte mit PayPal. Der Paymentdienst gehört zu den am meisten genutzten Verfahren im Online-Handel.

 

Für PayPal benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung kostenlos erstellen

 

Diese Daten sammelt PayPal

Wollen sich User bei PayPal anmelden, müssen sie dafür ein bestehendes Konto mit PayPal verbinden. Um ihren Account einzurichten, müssen sie Herkunftsland, Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse sowie Passwort angeben.

Das kritisieren Datenschützer bei PayPal

PayPals Datenschutzerklärung umfasst derzeit 26 Seiten. Wollen Verbraucher diese lesen, benötigen sie dafür im Schnitt 24 Minuten. Verbraucherschützer bewerten diese daher als formal unverständlich. Darüber hinaus greift der Zahlungsdienstleister auf Formulierungen wie „gegebenenfalls“, „möglicherweise“ und „unter bestimmten Umständen“ zurück, so dass User nicht eindeutig erkennen können, wie PayPal ihre Daten tatsächlich verarbeitet.Aus der Datenschutzerklärung geht zudem hervor, dass sich PayPal das Recht einräumt, Nutzerdaten an mehrere hundert Drittunternehmen weiterzugeben. Das darf PayPal jedoch nur, wenn es dafür die Einwilligung der User für den konkreten Fall besitzt. Diese „Blanko-Einwilligung“ ist daher keine wirksame Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten an Dritte.
Weiterhin gewährt PayPals Datenschutzerklärung Usern weder ein Widerrufs- noch ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung ihrer Daten.

Gesetzeskonforme Datenschutzerklärung mit Beginn der DSGVO?

Ab dem 25. Mai setzt PayPal auf eine neue Datenschutzerklärung. Diese ist dann nur noch 11 Seiten lang und damit deutlich übersichtlicher als die aktuelle. Darin fehlt dann die Liste der Drittunternehmen, an die PayPal derzeit noch Userdaten weitergibt. Hier ist daher offen, ob PayPal mit Beginn der DSGVO keine Daten mehr an diese weiterreicht. Laut der neuen Datenschutzerklärung nimmt PayPal das nur noch vor, wenn es eine konkrete Zustimmung der User dafür hat. Die ab dem 25. Mai geltende Erklärung gewährt Usern dann auch ein Widerspruchsrecht gegen die Datenverarbeitung, so wie es Art. 21 DSGVO vorschreibt.

PayPal datenschutzkonform verwenden

Wollen Shopbetreiber PayPal in ihrem Checkout datenschutzkonform verwenden, müssen sie User über den Einsatz von PayPal in ihrer Datenschutzerklärung informieren. Sie sind dabei verpflichtet Nutzern zu erklären, welche Daten sie zu welchem Zweck an PayPal weiterleiten. Daneben sollten sie sie auch darauf hinweisen, dass User der Verwendung ihrer Daten jederzeit widersprechen können. Das gilt jedoch nicht für die Daten, die PayPal zwingend benötigt, um Zahlungen abzuwickeln. Diese Daten dürfen Shopbetreiber weiter an PayPal übermitteln.

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