Phishing: EU-Kommission warnt vor gefälschtem Coronahilfe-Antrag

(3 Bewertungen, 2.33 von 5)

Erst Anfang Mai warnte das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen vor gefälschten Mails. Diese forderten von Unternehmen, die in Anspruch genommenen Coronahilfen zurückzuzahlen. Jetzt warnt die EU-Kommission vor einer neuen Masche: Aktuell machen Phishing-Mails die Runde, die ein gefälschtes Antragsformular verbreiten. Wie erkennen Unternehmen den Phishing-Versuch?

So erkennen Unternehmen den Phishing-Versuch

Die EU-Kommission gibt an, dass die Phishing-Mails den Absender „Reinhard Hönighaus, Sprecher der Europäischen Kommission in Deutschland“ aufweist. Die Mail stammt jedoch weder von der EU-Kommission noch vom Sprecher der Vertretung in Deutschland. Und: Die Mails wurden nicht vom E-Mail-Konto des vermeintlichen Absenders verschickt. Die EU-Behörde geht daher davon aus, dass keine ihrer E-Mail-Konten gehackt wurden.

Die Mail weist einen Anhang auf, der ein gefälschtes Antragsformular für Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, die angeblich vom Europäischen Rat und vom Bund gemeinsam angeboten werden, führt. Die EU-Kommission hat die Mails bereits der Polizei und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gemeldet (BSI).

So sollten Unternehmen auf die Phishing-Mail reagieren

Die EU-Kommission bitte Unternehmen, nicht auf die Phishing-Mail zu reagieren. Sie sollten den Anhang nicht öffnen. Die Kommission vermutet einen versuchten Datenklau.

Diese weitere Phishing-Versuche gab es

Bereits im April tauchten erste Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Coronahilfen auf. So warnte die Bundesagentur für Arbeit vor betrügerischen Mails zum Kurzarbeitergeld. Diese forderten Unternehmen dazu auf, Informationen zum Business wie die Steuer-ID und den Inhabern sowie Mitarbeitern bereitzustellen, um das Kurzarbeitergeld zu beantragen. Das LKA Baden-Württemberg und das Land NRW warnten zudem vor gefälschten Webseiten, die finanzielle Hilfen versprachen.

Fazit

Erst vor wenigen Tagen tauchte im Netz eine Webseite auf, die angeblich die Homepage des Bundesamtes für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe sein sollte. Dieses Amt gibt es in Deutschland jedoch nicht. Das BSI ging daher davon aus, dass es sich dabei um mögliche Vorbereitungshandlungen für Straftaten wie Betrug oder Phishing handelte.

Anzeige

Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren:
Weiterlesen...
WeChat: US-Richterin setzt Verbot aus
Weiterlesen...
E-Commerce: Onlinehandel profitiert von Corona
Weiterlesen...
EuGH: YouTube haftet nicht grundsätzlich für rechtswidrige Uploads
Weiterlesen...
GEZ: So bekommen Selbständige und Freiberufler ihre Gebühren zurück
Weiterlesen...
OLG-Urteil: Vereinzelte Kritik darf nicht als „riesiger Shitstorm“ bezeichnet werden 
Weiterlesen...
TV-Sendung Shopping Queen: Wie viel Werbung ist erlaubt?
Weiterlesen...
Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Neue Vorgaben für soziale Medien
Weiterlesen...
Firmenwagen: Keine Fahrtenbuchauflage ohne vorherige Internetrecherche?
Weiterlesen...
EuGH: Wann müssen Verbraucher die Schockbilder auf Zigarettenschachteln sehen?
Weiterlesen...
Patentrecht: Sonos verklagt Google
Anzeige DSGVO

Der eRecht24 Newsletter

Immer bestens informiert

Bleiben Sie mit unseren regelmäßigen und kostenlosen Updates zum Internetrecht auf dem neuesten Stand. Infos, Urteile, Checklisten, Sonderangebote.

Hinweis: Sie können den Newsletter von eRecht24  jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

loading...
Jetzt Premium-Mitglied werden

Ab Heute gestalten Sie Ihre Website ohne Angst vor Abmahnwellen und ohne teuren Anwalt abmahnsicher.

Alle Videos, Live-Webinare, E-Books, Tools und zahlreiche Rabatte.

Jetzt Mitglied werden

Mehr Informationen zu eRecht24 Premium

Impressum-Generator

Keine Chance für Abmahner

Erstellen Sie kostenlos ein rechtssicheres Impressum für Ihre Website.

Jetzt Kostenlos Impressum generieren

Rechtsberatung vom Anwalt

Haben Sie ein konkretes rechtliches Problem? Dann wenden Sie sich bitte einen Anwalt. Auf unseren Seiten finden Sie zahlreiche allgemeine Informationen zum Internetrecht. Fundierte Rechtsberatung im Einzelfall kann allerdings nur ein spezialisierter Rechtsanwalt leisten.

SSL-Zertifikate

Steigern Sie das Vertrauen Ihrer Kunden. Für Betreiber von Onlineshops und kommerziellen Webseiten unabdingbar:

SSL-Verschlüsselung, SSL-Zertifikate und Trust-Logos

IT-Recht endlich verständlich

Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

Er berät Unternehmer, Shops und Seitenbetreiber in allen Fragen des Rechts der neuen Medien.
www.kanzlei-siebert.de

Als Betreiber von eRecht24 ist er seit mehr als 15 Jahren auch als Internet-Unternehmer tätig. Deshalb finden Sie auf eRecht24 Tipps und Tricks eines spezialisierten Rechtsanwalts, aber verständlich und praxisnah erklärt.

SSL-Zertifikate, Code-Signing, S/MIMESuchmaschienoptimierung & OnlinemarketingRechtliche OnlineShop-Prüfung
Anzeige
eRecht24 - Unsere praktischen Tools und hilfreichen Tutorials

mitgliederbereich teaser

Exklusiv für unsere Mitglieder

Alles was Webseitenbetreiber, Agenturen und Selbständige wirklich brauchen: Tools, Wissen, Musterverträge, Erstberatung und Live-Webinare.

Mehr Informationen

dsgvo teaser

DSGVO Schnellstarter-Paket

Das Datenschutzrecht hat sich 2018 vollständig geändert. Haben Sie die DSGVO umgesetzt? Sichern Sie jetzt Ihre Webseite ab.

Jetzt absichern

webinar teaser

Online Schulung mit RA Siebert

Die 7 häufigsten Abmahnfallen auf Webseiten und wie Sie diese einfach und ohne teuren Anwalt vermeiden. So haben Abmahner keine Chance!

Mehr Details
Support