Polizeiwarnung: Online-Betrüger nutzen Hochwasserkatastrophe aus

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Worum geht's?

Mit betrügerischen Spendenaufrufen und dem schnellen Aufbau von Fake Shops versuchen Kriminelle, Profit aus der Not der Flutopfer zu schlagen. Die Polizei mahnt nun zu besonderer Vorsicht. Skepsis ist demnach auch angeraten bei Reparaturdiensten, die kurzfristige Termine gegen eine Vorabzahlung versprechen. Im Zweifelsfall gilt: Finger weg von dubiosen Angeboten.

Hohe Nachfrage nach Trockengeräten

Cyberkriminelle sind schnell. Schon wenige Tage nach dem Hereinbrechen der Wassermassen ermittelt die Polizei Bonn wegen Bestellungen in mehreren Fake Shops. Mindestens drei Personen hatten hier über das Internet Bautrockner geordert, um die Feuchtigkeit aus überfluteten Kellern und Häusern zu beseitigen. Glücklich über das Angebot, zahlten sie die Geräte vorab und hofften auf eine schnelle Lieferung. Tatsächlich allerdings stellte sich später heraus, dass die auf den Webseiten genannten Geschäfte gar nicht existieren. Eine ähnliche Erfahrung musste ein weiterer Betroffener machen, dem eine Elektrik-Firma einen Reparatureinsatz für den Folgetag zugesagt hatte. Die vereinbarte Vorabzahlung hatte er bereits geleistet, die versprochenen Arbeiten allerdings wurden nicht durchgeführt.

 

Auch Spender im Visier

Die große Hilfsbereitschaft in ganz Deutschland hat ebenfalls Online-Betrüger auf den Plan gerufen. Dabei wird mit realen Bildern der Katastrophe suggeriert, dass gespendetes Geld direkt vor Ort ankommt. In einem solchen Fall ermittelt jetzt die Polizei Köln. Die Täter benutzten ein Foto, das sie offenbar zuvor auf Facebook gefunden hatten. Es zeigte eine Wohnung, die vom Hochwasser zerstört worden war. In einem eigenen Beitrag veröffentlichten sie das Bild erneut und baten um Spenden. Noch ist unklar, ob sie mit der Masche Einnahmen erzielen konnten. Mittlerweile ist das Posting gelöscht.

 

Fazit

Angesichts der katastrophalen Lage in den betroffenen Gebieten ist es verständlich, dass Opfer und Helfer möglichst schnell und unkompliziert handeln wollen. Doch die Polizei warnt vor vorschnellen Entscheidungen. Gerade hinter besonders günstigen Angeboten verbergen sich häufig Betrüger. Klarheit kann in solchen Fällen schon die Eingabe des Unternehmens in die Suchmaschine liefern. Wer hier weder positive noch negative Erfahrungsberichte findet, kann auch bei einer Verbraucherzentrale nachfragen. Vor allem aber sollten Onlinekunden darauf achten, sichere Zahlungswege zu verwenden. Potenziellen Spendern rät die Polizei, sich an bekannte Organisationen und Vereine zu halten.

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