Datenschutzerklärung für Clickmeeting

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Clickmeeting ist eine browserbasierte Webkonferenz- und Webinar-Software. Unternehmen können darüber Meetings und Webinare planen und durchführen. Während des Gesprächs oder des Webinars haben Moderatoren die Möglichkeit, Präsentationen zu zeigen, Videos von YouTube vorzuführen oder zusammen mit den Teilnehmern an einem Whiteboard zu arbeiten. Darüber hinaus können die Moderatoren Umfragen und Tests erstellen und diese während der Konferenz ausfüllen lassen. Bei der Ausführung der Webinare können Unternehmen wählen, ob sie diese live oder per Aufzeichnung ausspielen möchten.

 

Für Clickmeeting benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung kostenlos erstellen

 

Darum ist Clickmeeting datenschutzrechtlich relevant

Clickmeeting speichert die Daten der Kunden, die einen Account anlegen. Dabei speichert es unter anderem Profildetails wie

  • Name,
  • Benutzername,
  • E-Mail-Adresse und
  • Telefonnummer.

Bei Kunden mit einem kostenpflichtigen Account speichert Clickmeeting auch die Zahlungsdaten. Darüber hinaus erhebt der Anbieter die Daten der Teilnehmer der Konferenzen und Webinare. Dazu zählen unter anderem

  • Username,
  • IP-Adresse,
  • E-Mail-Adresse,
  • gesendete Nachrichten,
  • Betriebssystem und
  • Geräteinformationen.

Welche Daten Clickmeeting genau erhebt, hängt von der Art und Weise ab, wie Unternehmen und die Teilnehmer die Software nutzen. Grundsätzlich erhält das Tool jedoch einen umfassenden Einblick in den Datenverkehr zwischen seinen Kunden und den Konferenz- und Webinar-Teilnehmern. Clickmeeting selbst gibt an, geeignete technische und physische Sicherheitsmaßnahmen einzusetzen, um die personenbezogenen Daten zu schützen und so die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einzuhalten.

So können Unternehmen Clickmeeting datenschutzkonform verwenden

Damit Unternehmen Clickmeeting im Einklang mit der DSGVO verwenden, müssen sie diese Anforderungen erfüllen:

Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen

Halten Unternehmen über Clickmeeting eine Konferenz oder ein Webinar, erhält die Software automatisch personenbezogene Daten der Teilnehmer. Art. 28 DSGVO schreibt vor, dass Unternehmen dafür einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit Clickmeeting abschließen müssen. Sie können das auf der Webseite des Anbieters vornehmen. Dort stellt dieser ein entsprechendes Muster bereit.

Unternehmen sollten in dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung aufführen,

welche Nutzerdaten Clickmeeting erhebt und speichert,

wie lange es diese Daten aufbewahrt,

warum Clickmeeting diese Daten speichert und

welche Rechte und Pflichten die Verantwortlichen haben.

Datenschutzerklärung anpassen

Ist der Vertrag zur Auftragsverarbeitung geschlossen, müssen Unternehmen das in ihrer Datenschutzerklärung erwähnen. Dabei müssen sie aufführen,

  • warum und welche Nutzerdaten sie speichern,
  • wie lange sie diese Daten speichern wollen,
  • welche Rechtsgrundlage das erlaubt (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) und
  • dass User der Datenspeicherung jederzeit widersprechen können.

Rechtsprechung zur Verwendung von Clickmeeting

Bisher liegt, soweit ersichtlich, keine Rechtsprechung zur Verwendung von Clickmeeting vor. Unternehmen sollten jedoch sicherstellen, dass sie vor der ersten Nutzung von Clickmeeting einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen haben. Denn: Versäumen sie das, droht ihnen ein Bußgeld von bis zu 10 Millionen Euro oder von bis zu 2 Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes. Die Datenschutzbehörde Hamburg hat für dieses Vergehen am 17.12.2018 bereits ein Bußgeld ausgesprochen. So musste ein Versandunternehmen gut 5.000 Euro zahlen, da es mit einem beauftragten Dienstleister keinen Vertrag zur Auftragsverarbeitung geschlossen hatte.

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