Datenschutzerklärung für Paydirekt

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Paydirekt ist ein Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen. Im Unterschied zu anderen Payment-Diensten ist Paydirekt kein Drittanbieter. Es ist ein zentraler Softwaredienst zur Zahlungsabwicklung im Internet. Damit ist das Bezahlverfahren eine Zusatzfunktion eines Girokontos.

 

Für Paydirekt benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung kostenlos erstellen

 

Diese Daten sammelt Paydirekt

Wollen sich Nutzer für Paydirekt registrieren, benötigen sie ein Girokonto mit Online-Banking bei einer der teilnehmenden Banken oder Sparkassen. Die Registrierung verlangt einen Nutzernamen und ein Passwort vom User. Danach können sie das Bezahlverfahren verwenden.
Nutzen User ihren Paydirekt-Account, um Zahlungen abzuwickeln, erhebt das Unternehmen verschiedenen Daten. Dazu gehören u. a.

  • die Transaktionsdaten der Überweisung
  • Informationen zum Warenkorb, die der Händler mit Paydirekt teilt, und
  • die Lieferadresse der Online-Bestellung.

Diese Daten machen es Paydirekt möglich, die Transaktion einem Kunden genau zuzuordnen. Damit handelt es sich um personenbezogene Daten.

Das kritisieren Datenschützer bei Paydirekt

2017 nahmen zahlreiche deutsche Sparkassen eine AGB-Änderung vor, die ihren Kunden automatisch einen Account bei Paydirekt vorregistrierte. Widersprachen Kunden der AGB-Änderung nicht innerhalb von zwei Monaten, legten die Sparkassen die Accounts an. Dazu übertrugen sie die Stammdaten ihrer Kunden an Paydirekt.Dafür hätten die Sparkassen jedoch die Einwilligung ihrer Kunden benötigen können. Die Informierung über die AGB-Änderung zählt hierbei nicht als gültige Zustimmung der Kunden, da sie aus Sicht der Datenschützer nicht die Anforderungen des § 4a Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erfüllt. Derzeit ermitteln daher die Landesdatenschutzbehörden in Hessen und Thüringen.

Paydirekt datenschutzkonform verwenden

Wollen Onlineshops Paydirekt als Zahlungsdienst datenschutzkonform anbieten, müssen sie Nutzer in ihrer Datenschutzerklärung ausführlich darüber informieren. Dazu müssen sie angeben, welche Daten (z. B. Zahlungsbetrag, Lieferadresse etc.) sie zu welchem Zweck an Paydirekt übermitteln.Shopbetreiber sollten User zudem darauf hinweisen, dass sie der Verwendung ihrer Daten jederzeit widersprechen können. Sie dürfen jedoch die Daten, die Paydirekt für die Zahlungsabwicklung zwingend benötigt, weiter an das Unternehmen übergeben.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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