Datenschutzerklärung für Verarbeitung von Kunden- und Vertragsdaten

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Worum geht's?

Schließen Nutzer online einen Vertrag, müssen Onlineshops und Dienstleistungsanbieter dafür in der Regel eine Reihe von personenbezogenen Daten abfragen, um die Leistung erfüllen zu können. Dazu zählen unter anderem sensible Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Kontoverbindung.

 

Für die Verarbeitung von Kunden- und Vertragsdaten benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

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Voraussetzungen für die Verarbeitung von Kunden- und Vertragsdaten

Damit Unternehmen Kunden- und Vertragsdaten erheben dürfen, muss ihnen dies entweder gesetzlich erlaubt sein oder Kunden müssen in die Verarbeitung ausdrücklich einwilligt haben. Unternehmen dürfen die Daten per Gesetz erheben und verarbeiten, wenn sie diese zum Abschluss (z. B. Bestellbestätigung per E-Mail) oder zur Erfüllung eines Vertrags (z. B. Paketzustellung) benötigen. Das gewährt Artikel 6 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Rechte, die Kunden bei der Verarbeitung ihrer Daten haben

Während der Verarbeitung ihrer Daten gewährt die DSGVO Kunden bestimmte Rechte, denen Betreiber einer Webseite und Unternehmen nachkommen müssen. Dazu zählen:
Auskunftsrecht: Kunden haben das Recht, Auskunft darüber zu erhalten, welche Daten warum und in welchem Umfang gespeichert wurden. Unternehmen sollten also stets den Überblick behalten, welche Daten sie erhoben haben.

Widerspruchsrecht: Kunden haben das Recht, der Verarbeitung ihrer Daten zu widersprechen. Für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags könnte das jedoch bedeuten, dass Unternehmen dem dann nicht mehr nachkommen können.

Löschung von Kundendaten: Ist der Vertrag zwischen beiden Parteien erfüllt, müssen Unternehmen sicherstellen, dass die Kundendaten vor Zugriffen durch Dritte geschützt sind. Für die Praxis heißt das in der Regel, dass Kunden ein Recht darauf haben, dass Unternehmen ihre Daten löschen. Wollen sie die Daten über den eigentlichen Zweck hinaus speichern, verwenden oder an Dritte weitergeben, benötigen sie von den Kunden eine ausdrückliche Einwilligungserklärung.

Herausgabe von Daten: Kunden haben das Recht, dass Unternehmen ihnen ihre Daten jederzeit zur Verfügung stellen.

Verarbeitung von Kunden- und Vertragsdaten in Datenschutzerklärung nennen

Darüber hinaus müssen Unternehmen in ihrer Datenschutzerklärung darüber aufklären, wie sie mit den erhobenen Kunden- und Vertragsdaten umgehen. In diesem Rahmen müssen sie nennen,

  • welche Kunden- und Vertragsdaten sie erheben,
  • warum sie diese erheben,
  • was sie mit den Daten machen,
  • wie und warum sie diese gegebenenfalls an Dritte weiterreichen und
  • dass sie die Verantwortung übernehmen, die Daten der Kunden zu schützen.

Rechtsprechung zur Verarbeitung von Kunden- und Vertragsdaten

Das Landgericht Düsseldorf hat am 20.02.2017 entschieden, dass personenbezogene Daten nicht ohne Einwilligung an Dritte weitergegeben werden dürfen (Az. 5 O 400/16).

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