Datenschutzerklärung für WordPress Stats

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WordPress Stats – kurz für WordPress Statistics - ist ein Plugin für das bekannte Content Management System WordPress. Es lässt Webseitenbetreiber Daten zum Verhalten von Usern auf ihrer Seite sammeln. Die Zahlen zeigen ihnen unter anderem, über welche Links User auf ihrer Seite landen und welche Seiten sie besuchen. Auf diese Weise können Betreiber Rückschlüsse auf den Content und die Funktionalität ihrer Seite ziehen und diese optimieren.

 

Für WordPress Stats benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

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Darum ist WordPress Stats datenschutzrechtlich bedenklich

WordPress Stats läuft zwar lokal auf dem Server der Webseite, so dass keine Daten über den Browser des Users zum Statistik-Tool gesendet werden, es erhebt jedoch unter anderem personenbezogene Daten wie die IP-Adresse. Das dürfen Seitenbetreiber jedoch nur, wenn sie dafür die Erlaubnis der User haben.

So können Webseitenbetreiber WordPress Stats datenschutzkonform nutzen

Damit Webseitenbetreiber WordPress Stats datenschutzkonform zum Einsatz bringen, müssen sie die Erhebung der IP-Adresse der User anonymisieren. Dafür sollten sie einen entsprechenden Befehl in der Datei funktions.php ergänzen. Dieser verkürzt die IP-Adressen so, dass Webseitenbetreiber keinen Personenbezug mehr herstellen können.

Darüber hinaus sollten Seitenbetreiber in ihrer Datenschutzerklärung darauf hinweisen, dass sie über WordPress Stats Userdaten erheben, speichern und verarbeiten. In diesem Kontext sollten sie auch die Anonymisierung der IP-Adressen ansprechen. Gleichzeitig sollten sie User auf die Möglichkeit hinweisen, dass sie der Datenerhebung widersprechen können.

Seitenbetreiber müssen keinen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen, da WordPress lokal auf dem eigenen Server läuft und es keine Skripte einbindet.

Rechtsprechung zu WordPress Stats

Das Landgericht Hamburg hat am 10.03.2016 in einem Beschluss festgestellt: Webseitenbetreiber dürfen Google Analytics nur verwenden, wenn sie Nutzer in ihrer Datenschutzerklärung darüber aufklären, dass sie Statistiken zu ihrem Verhalten erheben (312 O 127/16). Das Gericht hat dies in einem Urteil am 09.08.2016 noch einmal bestätigt (Az. 406 HKO 120/16). Diese Entscheidung könnte auch für den Einsatz von WordPress Stats gelten. Denn: Das Plugin sammelt wie Google Analytics Daten zum Verhalten der User. Webseitenbetreiber sollten daher in jedem Fall den Einsatz von WordPress Stats in ihrer Datenschutzerklärung ansprechen.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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