ICQ New: Wie sicher ist der neu aufgelegte Messenger?

(3 Bewertungen, 3.67 von 5)

Worum geht's?

In den 90er Jahren war ICQ der Standard in Sachen Chat-Messenger. 2010 verkaufte AOL ICQ an die russische Firma Digital Sky Technology. Sie ist unter anderem dafür bekannt, den großen russischen Mail-Dienst mail.ru zu betreiben. Sie legte den Messenger jetzt mit dem Namen „ICQ New“ neu auf. Was kann das Programm, was WhatsApp und Facebook nicht können? Und wie sicher ist ICQ New?

Anzeige

Das kann ICQ New

ICQ New bringt eine Reihe von Funktionen mit, die die Konkurrenz nicht hat. Der Messenger kann beispielsweise Audio-Nachrichten in Text umwandeln. Das kann praktisch sein, wenn User eine Sprachnachricht gerade nicht abhören können. Die Funktion steht derzeit jedoch nur für Russisch und Englisch bereit. Darüber hinaus verfügt ICQ New über Smart Replies. Dabei wertet die KI die Themen der Unterhaltung aus und schlägt dann passende Kurzantworten und Sticker vor. User können diese mit einem Fingertipp auswählen.

Daneben bietet ICQ New Audio- und Videoanrufe mit mehreren Teilnehmern. Es erlaubt Gruppen mit bis zu 25.000 Mitgliedern – genau wie Telegram. User können zudem Kanäle für Ankündigungen abonnieren. API und Bots erlauben es Entwicklern, den Dienst zu erweitern. Nutzer mit schlechter Internetverbindung können zudem die Verbindungseinstellungen ändern. Auf diese Weise stellen sie sicher, dass der Messenger stets online ist. Der Messenger steht für Windows, Mac, Linux, iOS und Android zur Verfügung.

Wie sicher ist das neue ICQ?

Die Sicherheit von ICQ New ist nicht auf dem Niveau von Konkurrenten wie WhatsApp oder Facebook. So finden User in den englischen Datenschutzrichtlinien den Hinweis, dass ICQ New Kommunikation nicht verschlüsselt. In den EU-Richtlinien findet sich dieser Satz nicht. Das heißt jedoch nicht, dass Chats hierzulande verschlüsselt sind. Konkret sagt der Anbieter lediglich, Videoanrufe Ende-zu-Ende zu verschlüsseln. Für User, die ihre Privatsphäre schützen wollen, und Unternehmen dürfte ICQ New daher keine Alternative sein.

Fazit

Erst kürzlich musste das Videokonferenz-Tool Zoom Mängel beim Datenschutz und bei der Sicherheit eingestehen. Viele der Lücken hat Zoom jedoch bereits gestopft. Das gab das Unternehmen jetzt an.

Anzeige

Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren:
Weiterlesen...
eID: Noch in diesem Jahr kommt der Perso aufs Handy
Weiterlesen...
Update des eRecht24 Datenschutz-Generators auf Version 1.22
Weiterlesen...
Datenschutz: Ist die Steuer-ID als Bürgernummer verfassungswidrig?
Weiterlesen...
Datensicherheit: Unbefugte Zugriffe auf Nintendo-Accounts?
Weiterlesen...
US-Klage: Google soll ePrivacy verzögert haben
Weiterlesen...
Corona-Regeln und Datenschutz: Müssen Gaststätten die Daten ihrer Kunden erheben?
Weiterlesen...
Gesetzesentwurf: Betriebsräte sollen virtuell Beschlüsse fassen dürfen
Weiterlesen...
Update des eRecht24 Datenschutz-Generators auf Version 1.24
Weiterlesen...
Apps für Apple: Medien und Werbetreibende legen Kartellbeschwerde ein
Weiterlesen...
Datenschutz-Änderungen: WhatsApp will Nutzer halten
eRecht24 - Unsere praktischen Tools und hilfreichen Tutorials

mitgliederbereich teaser

Exklusiv für unsere Mitglieder

Alles was Webseitenbetreiber, Agenturen und Selbständige wirklich brauchen: Tools, Wissen, Musterverträge, Erstberatung und Live-Webinare.

Mehr Informationen

dsgvo teaser

Jetzt eRecht24 Premium Affiliate werden

Als eRecht24 Premium Affiliate Partner empfehlen Sie eine Lösung, mit der bereits mehr als 370.000 Webseiten erfolgreich rechtlich abgesichert wurden und erhalten dafür eine 25% Lifetime Provision!

Jetzt Affiliate werden

webinar teaser

Online Schulung mit RA Siebert

Die 7 häufigsten Abmahnfallen auf Webseiten und wie Sie diese einfach und ohne teuren Anwalt vermeiden. So haben Abmahner keine Chance!

Mehr Details
Support