ICQ New: Wie sicher ist der neu aufgelegte Messenger?

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In den 90er Jahren war ICQ der Standard in Sachen Chat-Messenger. 2010 verkaufte AOL ICQ an die russische Firma Digital Sky Technology. Sie ist unter anderem dafür bekannt, den großen russischen Mail-Dienst mail.ru zu betreiben. Sie legte den Messenger jetzt mit dem Namen „ICQ New“ neu auf. Was kann das Programm, was WhatsApp und Facebook nicht können? Und wie sicher ist ICQ New?

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Das kann ICQ New

ICQ New bringt eine Reihe von Funktionen mit, die die Konkurrenz nicht hat. Der Messenger kann beispielsweise Audio-Nachrichten in Text umwandeln. Das kann praktisch sein, wenn User eine Sprachnachricht gerade nicht abhören können. Die Funktion steht derzeit jedoch nur für Russisch und Englisch bereit. Darüber hinaus verfügt ICQ New über Smart Replies. Dabei wertet die KI die Themen der Unterhaltung aus und schlägt dann passende Kurzantworten und Sticker vor. User können diese mit einem Fingertipp auswählen.

Daneben bietet ICQ New Audio- und Videoanrufe mit mehreren Teilnehmern. Es erlaubt Gruppen mit bis zu 25.000 Mitgliedern – genau wie Telegram. User können zudem Kanäle für Ankündigungen abonnieren. API und Bots erlauben es Entwicklern, den Dienst zu erweitern. Nutzer mit schlechter Internetverbindung können zudem die Verbindungseinstellungen ändern. Auf diese Weise stellen sie sicher, dass der Messenger stets online ist. Der Messenger steht für Windows, Mac, Linux, iOS und Android zur Verfügung.

Wie sicher ist das neue ICQ?

Die Sicherheit von ICQ New ist nicht auf dem Niveau von Konkurrenten wie WhatsApp oder Facebook. So finden User in den englischen Datenschutzrichtlinien den Hinweis, dass ICQ New Kommunikation nicht verschlüsselt. In den EU-Richtlinien findet sich dieser Satz nicht. Das heißt jedoch nicht, dass Chats hierzulande verschlüsselt sind. Konkret sagt der Anbieter lediglich, Videoanrufe Ende-zu-Ende zu verschlüsseln. Für User, die ihre Privatsphäre schützen wollen, und Unternehmen dürfte ICQ New daher keine Alternative sein.

Fazit

Erst kürzlich musste das Videokonferenz-Tool Zoom Mängel beim Datenschutz und bei der Sicherheit eingestehen. Viele der Lücken hat Zoom jedoch bereits gestopft. Das gab das Unternehmen jetzt an.

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