Sicherheitslücke bei Apple: BSI warnt vor Hackerangriff

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt aktuell vor einer schwerwiegenden Sicherheitslücke in Apples Mail-Programmen für iPhone und iPad. Das US-amerikanische IT-Sicherheitsunternehmen ZecOps hat die Lücke entdeckt. Es geht davon aus, dass diese bereits seit Jahren im Betriebssystem vorhanden ist. Besonders gefährlich soll die Lücke ab iOS 13 sein. Welche Gefahr droht Usern durch die Sicherheitslücke? Und was können sie dagegen tun?

Darum ist die Sicherheitslücke gefährlich

Das BSI gibt an: Die Sicherheitslücke ermögliche es Hackern, große Teile der Mails auf den Geräten zu manipulieren. Um in den Mail-Account zu kommen, reiche es aus, wenn User eine von den Angreifern versendete Mail öffnen. Die Hacker könnten dann alle E-Mails lesen, ändern oder löschen. Der Angriff ist jedoch nur auf das Mailprogramm möglich. Das gesamte Betriebssystem können sie so nicht übernehmen. Von der Sicherheitslücke seien tausende Verbraucher, Behörden und Unternehmen betroffen, so das BSI.

Gab es schon Angriffe auf die Sicherheitslücke?

ZecOps fand bereits Hinweise, dass Hacker die Sicherheitslücke genutzt haben. Dabei sollen sie gezielt Manager großer US-Unternehmen, einen japanischen Mobilfunkanbieter und einen Journalisten aus Europa angegriffen haben.

Das sagt Apple zur Sicherheitslücke

Apple weiß um die Sicherheitslücke. Es habe diese untersucht und sei zu dem Schluss gekommen: Es bestehe keine unmittelbare Gefahr für Nutzer. Zwar habe Apple 3 Probleme in der Mail-App ausmachen können. Diese reichten jedoch nicht aus, um die Sicherheitsvorkehrungen von iPads und iPhones zu umgehen. Und: Apple habe keine Beweise finden können, dass Hacker die Sicherheitslücke bereits ausgenutzt haben. Es will die Lücke mit dem nächsten Software-Update beheben. Wann das sein soll, ist nicht bekannt.

Fazit

Es bleibt damit unklar, wie gefährlich die Sicherheitslücke im Betriebssystem von Apple tatsächlich ist. Um sich zu schützen, können User Apple Mail auf ihren Geräten deaktivieren. Das geht besonders einfach, indem sie die Synchronisation in den Systemeinstellungen abstellen. Dazu rät das BSI. Alternativ können sie die App auch löschen. Sobald Apple ein Update veröffentlicht hat, sollten User das einspielen.

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