Datenschutzerklärung für Google Analytics

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Worum geht's?

Google Analytics ist ein Tool zur Analyse des Nutzerverhaltens auf Webseiten. Webseitenbetreiber sammeln und bewerten darüber Parameter wie Useraktivität und Verweildauer. Auf diese Weise können sie Rückschlüsse auf die Funktionalität ihrer Seite ziehen und diese optimieren.

 

Für Google Analytics benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

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Das kritisieren Datenschützer bei Google Analytics

Google Analytics sammelt und speichert umfangreiche User-Daten, u. a. auch IP-Adressen. Dabei werden diese, zum Teil personenbezogenen Daten von Deutschland in die USA weitergeleitet. Welche Daten genau Google dabei erhebt und speichert, ist nicht eindeutig. Denn: In den Datenschutzbestimmungen von Google finden sich nur wenige konkrete Aussage dazu, welche Daten es von Webseitenbesuchern überträgt und sammelt.

So können Webseitenbetreiber Google Analytics rechtssicher nutzen

Damit Webseitenbetreiber Google Analytics rechtssicher nutzen können, müssen sie eine Reihe von Maßnahmen vornehmen:

1. Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abschließen

Webseitenbetreiber müssen mit Google einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung nach § 11 BDSG abschließen. Dieser regelt, dass und wie Seitenbetreiber ihre Daten an Google weitergeben und wie dies die Daten verarbeitet.

2. IP-Anonymisierung vornehmen

Damit Webseitenbetreiber nicht weiter vollständige IP-Adresse speichern, bietet Google seit kurzem die Funktion „anonymizeIp“ an. Diese verkürzt die IP-Adresse und lässt so keinen konkreten Personenbezug mehr herstellen. Deutsche Datenschützer stufen IP-Adressen als personenbezogene Daten ein, die Webseitenbetreiber jedoch nur der Einwilligung der User erheben dürfen. Verkürzen sie die IP automatisch, dürfte es sich nicht mehr um personenbezogene Daten handeln.

3. Datenschutzerklärung aktualisieren

Webseitenbetreiber müssen ihre Datenschutzerklärung anpassen. Dazu müssen sie

  • Nutzer über die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten durch Google Analytics aufklären,
  • auf die Auftragsdatenverarbeitung mit Google hinweisen,
  • auf die Anonymisierung der IP über Googles „anonymizeIp“ verweisen und
  • User auf die Möglichkeit hinweisen, der Datenerhebung zu widersprechen.

Rechtsprechung zu Google Analytics

Das Landgericht Hamburg hat am 10.03.2016 entschieden: Webseitenbetreiber dürfen Google Analytics nur nutzen, wenn sie in ihrer Datenschutzerklärung ausführlich darüber informieren, dass und wie sie über Analytics User-Daten erheben und speichern (312 O 127/16). Das Gericht hat diesen Beschluss am 09.08.2016 in einem Urteil bestätigt (Az. 406 HKO 120/16) und noch einmal klar gemacht: Klären Webseitenbetreiber nicht über die Datennutzung über Google Analytics auf, erfüllen sie nicht die Anforderungen des deutschen Datenschutzes.

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