Datenschutzerklärung für Google Conversion-Tracking

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Worum geht's?

Kommen Nutzer über eine AdWords-Anzeige auf eine Webseite, setzt Google einen Cookie auf ihren Browser. Dieser Cookie bleibt 30 Tage bestehen. Webseitenbetreiber können so nachvollziehen,

  • über welche Anzeige User auf ihre Seite gekommen sind,
  • welche Seiten sie dort besuchen und
  • ob es zu einer Conversion kommt.

In der Praxis heißt das: Webseitenbetreiber können über Google Conversion-Tracking überprüfen, wie viele ihrer Webseitenbesucher ein Produkt kaufen, einen Newsletter abonnieren oder sich registrieren. Das wiederum zeigt ihnen, wie viel ihnen die bei Google AdWords geschaltete Anzeige eingebracht hat.

 

Für Google Conversion-Tracking benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

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Darum ist Google Conversion-Tracking datenschutzrechtlich problematisch

Der von Google gesetzte Cookie erstellt ein anonymes Profil der Webseitenbesucher, das verschiedene Daten zum Userverhalten und zum User selbst sammelt. Anonymisieren Webseitenbetreiber die IP der Nutzer zudem nicht, verfügen sie auch über Informationen zu ihrer genauen Herkunft. Dabei handelt es sich um personenbezogene Daten. Das bedeutet: Webseitenbetreiber können diese Daten einer bestimmten Person zuordnen. Das dürfen sie jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen.

So können Webseitenbetreiber Google Conversion-Tracking datenschutzkonform nutzen

Damit Webseitenbetreiber Google Conversion-Tracking datenschutzkonform nutzen, müssen sie Nutzer über den Einsatz der Cookies informieren und ihre Zustimmung dafür einholen. Das gibt das Telemediengesetz in § 15 Abs. 3 Telemediengesetz (TMG) vor. Gleichzeitig müssen sie Nutzer auch darauf hinweisen, dass sie den Cookies widersprechen können.

In der Regel kommen Webseitenbetreiber dieser Pflicht nach, indem sie einen Cookie-Hinweis einblenden, sobald User ihre Seite betreten. Dieser verweist dann per Link auf die Datenschutzerklärung. Diese wiederum muss Nutzern erklären, wie Googles Conversion-Tracking – und der damit verbundene Cookie-Einsatz – funktioniert. Webseitenbetreiber müssen hierbei sicherstellen, dass auch Laien den Prozess nachvollziehen können.

Rechtsprechung zu Google Conversion-Tracking

Bisher gibt es kein höchstrichterliches Urteil dazu, wie Webseitenbetreiber User über den Einsatz von Cookies informieren müssen. Bisher hat lediglich das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden, dass es ausreicht, Nutzer über den Einsatz von Cookies zu informieren und sie dabei auf ihr Widerspruchsrecht (per Opt-Out) hinzuweisen (Urteil vom 17.12.2015, Az. 6 U 30/15). Das bedeutet: Webseitenbetreiber können den Cookie-Hinweis so einblenden, dass User diesen per Klick akzeptieren können. Das letzte Wort ist hier jedoch noch nicht gesprochen. Denn: Aktuell hat der Bundesgerichtshof dem Europäischen Gerichtshof die Frage vorgelegt, ob diese Vorgehensweise ausreicht, um deutsche Datenschutzbestimmungen zu erfüllen. Eine Entscheidung steht hier noch aus.

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