Datenschutzerklärung für LinkedIn Plugin

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Worum geht's?

LinkedIn ist ein Karrierenetzwerk, das Mitglieder geschäftliche Kontakte knüpfen lässt. Dazu können sie Profile anlegen und so nach Stellenausschreibungen, Projekten und Mitarbeitern Ausschau halten.

 

Für das LinkedIn Plugin benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung kostenlos erstellen

 

Diese Daten sammelt und nutzt LinkedIn

LinkedIn sammelt all die Daten, die Nutzer bei der Anmeldung und in ihrem Profil angeben. Dazu gehören unter anderem Name, E-Mail-Adresse, Kontakte, Ausbildung, Profilfoto und Geburtsdatum. Darüber hinaus speichert LinkedIn Daten zu allen Aktivitäten, die User im Netzwerk vornehmen. Dazu zählen u. a. veröffentlichte Beiträge, Gefällt-mir-Angaben und Gruppenmitgliedschaften. LinkedIn lässt Nutzer selbst entscheiden, ob ihre Inhalte dahingehend ausgewertet werden sollen, um ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen.

Entscheiden sich Mitglieder dagegen, sehen sie zwar immer noch Werbung, jedoch keine mehr auf sie zugeschnittene Anzeigen. Nach der Übernahme durch Microsoft hat LinkedIn zudem seine Datenschutzerklärung angepasst. Seitdem können externe Dienstleister und Partnerunternehmen auf die Profile der Mitglieder zugreifen. Darüber hinaus analysiert künstliche Intelligenz die Aktivitäten der User, um ihnen so ein individualisiertes Erlebnis bieten zu können.

Datenschutzprobleme bei LinkedIn

Unternehmen, die LinkedIn nutzen, müssen deutsche Datenschutzbestimmungen erfüllen. Dazu müssen sie in ihrem LinkedIn-Profil entsprechende Datenschutzhinweise platzieren oder dort einen Link zu den Datenschutzhinweisen auf ihrer Webseite zur Verfügung stellen. Die Datenschutzerklärung wiederum muss User ausführlich darüber informieren, dass die gemachten Datenschutzhinweise auch für das Netzwerk LinkedIn gelten.

Datenschutzrechtlich problematisch ist die Einbindung des Share-on-LinkedIn- sowie des Follow-Company-Plugins auf der eigenen Webseite. Diese bauen automatisch eine Verbindung zum LinkedIn-Server auf, wenn User daraufklicken. Das verstößt gegen deutsches Datenschutzrecht, da die Plugins auf diese Weise personenbezogene Daten an LinkedIn senden, ohne über die Einwilligung der User zu verfügen. Ein Hinweis in der Datenschutzerklärung dazu reicht nicht aus.

Webseitenbetreiber sollten daher lieber auf alternative Plugins wie das eRecht24 Safe Sharing Tool setzen, das datenschutzkonform LinkedIn-Inhalte teilen lässt.

Rechtsprechung zu LinkedIn

Das Landgericht Düsseldorf hat am 09.03.2016 entschieden, dass der auf Webseiten implementierte Facebook Like-Button gegen deutschen Datenschutzbestimmungen verstößt (Az. 12 O 151/15). Die Entscheidung bezog sich zwar nur auf den Like-Button von Facebook, sie lässt sich jedoch auf jedes andere soziale Netzwerk übertragen. Denn: Der Share- und Follow-Button von LinkedIn setzt den gleichen Datentransfer in Gang wie der Facebook Like-Button. Der Europäische Gerichtshof hat derzeit die Frage vorliegen, ob Social Plugins wie von Facebook, Google+ und LinkedIn zulässig sind. Die Entscheidung dazu steht noch aus.

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