Datenschutzerklärung für MailPoet

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Worum geht's?

MailPoet ist ein Newsletter-Plugin für WordPress. Unternehmen können darüber direkt aus WordPress heraus E-Mails an ihre Kunden und Abonnenten verschicken.

 

Für MailPoet benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung kostenlos erstellen

 

Warum ist MailPoet datenschutzrechtlich relevant?

MailPoet erhebt Userdaten wie

  • E-Mail,
  • gegebenenfalls Namen,
  • IP-Adresse,
  • Informationen zum Browser und
  • Informationen zur Öffnungs- und Klickrate versendeter Mails.

Dabei handelt es sich zum Teil um personenbezogene Daten. Seitenbetreiber müssen daher besondere datenschutzrechtliche Pflichten beachten.

MailPoet datenschutzkonform verwenden

Damit Unternehmen MailPoet gemäß den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verwenden, müssen sie diese Pflichten erfüllen:

User-Einwilligung einholen

Bevor Seitenbetreiber MailPoet nutzen, um darüber E-Mails an Kunden zu verschicken, benötigen sie ihre Einwilligung dafür. Diese müssen sie per Double-Opt-In-Verfahren einholen. Dafür müssen sie bei der Abfrage der E-Mail darauf hinweisen, dass Nutzer ihre Einwilligung in den E-Mail-Versand per Opt-In bestätigen müssen. Gleichzeitig müssen sie Nutzer darüber aufklären, dass sie ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können.

Sind Unternehmen dem nachgekommen, können sie Usern eine erste Mail zuschicken. Diese darf jedoch zunächst nur darüber aufklären, dass sich User für einen Newsletter angemeldet haben. Und: Dass sie die Anmeldung noch einmal per Klick auf einen Link bestätigen müssen. Klicken User auf diesen Link, haben Unternehmen rechtskräftig ihre Einwilligung in den Mailversand eingeholt.

Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen?

Grundsätzlich benötigen Seitenbetreiber bei MailPoet keinen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag). Denn: Sie können den gesamten Newsletter-Service auf ihrem eigenen Server unter WordPress hosten.

Erst, wenn sie eine umfangreichere Newsletter-Liste verwenden, kann es sein, dass sie auf einen externen, auf den Mailversand ausgelegten Server wechseln müssen. Dann müssen sie einen AV-Vertrag abschließen.

Datenschutzerklärung anpassen

Unternehmen erheben über MailPoet personenbezogene Daten. Das müssen sie in ihrer Datenschutzerklärung aufführen. Dabei sollten sie erwähnen,

  • warum sie personenbezogene Daten über MailPoet erheben,
  • wie lange sie diese Daten speichern wollen,
  • welche Rechtsgrundlage ihnen das erlaubt und
  • dass User der Datenerhebung und Datenspeicherung jederzeit widersprechen können.

Rechtsprechung zu MailPoet

Unternehmen müssen das Double-Opt-In-Verfahren nutzen, um eine Einwilligung von Nutzern in einen Newsletter-Versand einzuholen. Das legte der Bundesgerichtshof am 10.02.2011 in einem Urteil fest (Az. I ZR 164/09). Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat diese Entscheidung bestätigt. Dabei entschied es im März 2016, dass Seitenbetreiber beim Double-Opt-In-Verfahren Nutzern eine Mail zuschicken dürfen, die die Anmeldung in einen Newsletter-Versand bestätigt (Az. I-15 U 64/15).

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