Datenschutzerklärung für Pinterest PlugIn

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Pinterest ist ein soziales Netzwerk für das Teilen von Bildern. Nutzer können in dem Netzwerk Bilder an virtuelle Pinnwände heften, teilen, liken und kommentieren. Unternehmen verwenden Pinterest als Marketingkanal, um Produkte zu promoten und ihre Zielgruppe mit für sie relevanten Inhalten zu bedienen.

 

Für das Pinterest PlugIn benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung kostenlos erstellen

 

Diese Daten sammelt Pinterest

Wollen sich Nutzer bei Pinterest anmelden, müssen ihre E-Mail-Adresse angeben sowie ein Passwort generieren. Melden sie sich über den Single Sign On für Facebook an, erhält Pinterest zudem Zugriff auf weitere Informationen wie E-Mail, Freundeslisten und Interessen (abhängig von den Privatsphäre-Einstellungen). Einmal im Netzwerk registriert, erhebt Pinterest Daten zu allen Aktivitäten, die User vornehmen. Das können u. a. erstellte Pinnwände, Likes und Kommentare sein. Kaufen Nutzer etwas über Pinterest, erfasst das Netzwerk Daten zu den Zahlungsinformationen, den Kontaktdaten (wie z. B. Anschrift und Telefonnummer) und alle Informationen zu dem Kauf selbst. Darüber hinaus speichert das Unternehmen auch Daten zum verwendeten Browser, Endgerät und zur IP-Adresse.Pinterest gibt selbst an, die gesammelten Daten zu verwenden, um Usern den Dienst bereitzustellen und ihnen relevante und interessante Inhalte anzuzeigen. Dazu zählt auch das Einblenden von personalisierter Werbung.

Diese Datenschutzprobleme bringt Pinterest mit

Wie auch Facebook und Instagram übermittelt Pinterest über Schnittstellen Userdaten an Werbekunden, damit diese Nutzern Anzeigen einblenden können. Das ist dem Unternehmen jedoch nur erlaubt, wenn es für den konkreten Fall die Zustimmung der User dafür einholt. Dem kommt Pinterest jedoch nicht nach.Klicken User auf einer Webseite auf das Social Plugin von Pinterest, geben sie automatisch ihre Daten an das Netzwerk weiter. Dazu zählt dann u. a. ihre IP-Adresse, die zu den personenbezogenen Daten gehört.

So können Webseitenbetreiber Pinterest datenschutzkonform nutzen

Wollen Webseitenbetreiber Pinterest nutzen, müssen sie Nutzer in ihrer Datenschutzerklärung darauf hinweisen. Darüber hinaus gilt: Nutzen sie das Social Plugin von Pinterest, müssen sie die Zustimmung der Nutzer einholen, ihre Daten bei Klick auf die Bilder an das Unternehmen weiterzuleiten zu dürfen. Das ist derzeit praktisch jedoch nicht zu lösen. Alternative Plugins wie das eRecht Safe Sharing Tool helfen dabei, die Daten der User zu schützen.

Rechtsprechung zu Pinterest

Am 09.03.2016 hat das Landgericht Düsseldorf entschieden, dass der auf Webseiten implementierte Facebook-Like-Button gegen deutsche Datenschutzbestimmungen verstößt (Az. 12 O 151/15). Aktuell prüft der Europäische Gerichtshof (EuGH), ob der Button rechtlich zulässig ist. Dabei ist noch keine Entscheidung gefallen. Kommt der EuGH zu dem Schluss, dass der Like-Button nicht datenschutzkonform ist, dürfte das auch Auswirkungen auf die Zulässigkeit des Pinterest-Buttons haben. Denn: Dieser gibt ebenso wie der Like-Button von Facebook ungefragt Daten an Pinterest weiter, sobald User daraufklicken.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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